Mehrere Reisende bereits wegen fehlendem 3G-Nachweis aus Zügen verwiesen

3G-Kontrolle durch Mitarbeiter von DB Sicherheit in einem ICE | Foto: DB AG / Volker Emersleben

BERLIN | Die Deutsche Bahn hat wegen Verstößen gegen die neue 3G-Regel bereits mehrere Reisende aus den Zügen verwiesen.

  Aktualisiert: 28. November 2021, 13.57 Uhr  

Von Mittwoch bis Samstagabend seien rund 80.000 Reisende kontrolliert worden, ob sie geimpft, genesen oder getestet waren. Dabei kam es bereits zu 40 Zug-Verweisen, wie ein Bahnsprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatte bereits die Bild am Sonntag darüber berichtet. In den ersten Tagen waren demnach rund 9.000 Sicherheits- und Kontrollmitarbeiter im Einsatz.


Seit Mitte vergangener Woche dürfen nur noch Geimpfte, Genesene oder auf das Coronavirus getestete Personen bundesweit mit Bus und Bahn reisen. Das neue Gesetz verpflichtet die Verkehrsunternehmen zu Stichprobenkontrollen. Im Fernverkehr führt die Bahn dem Sprecher zufolge täglich auf rund 400 Verbindungen entsprechende Kontrollen durch. Sollte ein Fahrgast wegen eines fehlenden Nachweises für Ärger sorgen, wird unterstützend die Bundespolizei hinzugezogen.


Quelle: EVN