19-Jähriger will Zug erreichen und verunglückt tödlich – weiterer Personenunfall in Köln

Betreten verboten: Im Gleisbereich besteht Lebensgefahr (Symbolbild) | Foto: EVN

HALTERN / KÖLN | Rund um das vergangene Wochenende haben sich in Nordrhein-Westfalen zwei Personenunfälle ereignet – einer davon endete für einen Jugendlichen tödlich.

  Aktualisiert: 29. November 2021, 23.12 Uhr  

Beim Versuch, seinen Zug noch zu erwischen, ist ein 19-Jähriger am Bahnhof in Haltern über die Gleise gerannt und von einem einfahrenden Zug tödlich verletzt worden. Der Lokführer konnte trotz Schnellbremsung und akustischem Warnsignal den Zusammenstoß nicht mehr verhindern, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der junge Mann sei noch an der Unfallstelle verstorben. Ereignet hatte sich der Unfall am vergangenen Freitagabend gegen 21.45 Uhr.

Ein weiterer Personenunfall in Nordrhein-Westfalen geschah zudem am Sonntagmorgen in Köln: Dort war ein 23-jähriger Mann über Gleise spaziert und dabei von einem Zug erfasst worden. Nach Angaben der Bundespolizei erlitt der Betrunkene schwere Verletzungen. Der Lokführer der S-Bahn habe den Mann noch gesehen und eine Schnellbremsung eingeleitet;  die anschließende Kollision sei aber nicht mehr zu verhindern gewesen, hieß es.


Quelle: EVN