Knorr-Bremse will bis 2025 deutlich wachsen

Logo des Knorr-Bremse-Konzerns | Foto: Knorr Bremse

MÜNCHEN | Der Lkw- und Zugbremsenhersteller Knorr-Bremse setzt sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Mittelfristziele.

  Aktualisiert: 29. November 2021, 13.20 Uhr  

So rechnet der MDax-Konzern bis 2025 mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatz­wachstum von 5,5 bis 6,5 Prozent auf 8,1 bis 8,6 Milliarden Euro, wie der Bremsenspezialist am Montag in München anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte. Die operative Marge des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) wird den Angaben zufolge zwischen 14,0 und 16,0 Prozent erwartet.

Knorr-Bremse will neue Wachstumsbereiche im Schienen- und Nutzfahrzeugsegment erschließen, hieß es weiter. Konzernchef Jan Mrosik sieht das Unternehmen für die Heraus­forderungen der Zukunft gut aufgestellt. Er rechnet mit einer soliden finanziellen Entwicklung in den kommenden Jahren, die unter anderem durch Einsparungen vorangetrieben werden soll.

Dabei setzt der Konzern auf Megatrends wie die Digitalisierung, Automatisierung und Nach­haltigkeit auf der Schiene und der Straße und will entsprechende Innovationen in seinen beiden Segmenten vorantreiben. So werde etwa das Portfolio mit digitalen Lösungen und emissionskritischen Produkten kontinuierlich weiter entwickelt, hieß es in der Präsentation zur Veranstaltung.

Bei den Nutzfahrzeugen errechnet sich der Konzern unter anderem Vorteile durch automa­tisiertes Fahren, Elektro-Mobilität sowie durch die Einführung höherer technologischer Standards auch in Schwellenländern. Auch hier will Knorr-Bremse weitere Marktanteile hinzugewinnen. Der Fokus soll jedoch auf Wachstumsmärkten wie Nordamerika und Asien liegen. Priorität sollen zudem ergänzende Übernahmen in beiden Segmenten haben, ein weiteres drittes Standbein schließt das Management aus.


Quelle: EVN / dpa