Spiegel: FDP im Verkehrsministerium kein Nachteil – Klimaschutz sektorenübergreifend durchsetzen

Mobilitätsministerin Anne Spiegel (Grüne) in Rheinland-Pfalz | Foto: Imago / Sämmer

BERLIN | Die designierte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel sieht in der Entschei­dung, der FDP in einer künftigen Bundesregierung das Verkehrsministerium zu geben, keinen Nachteil.

Für die Grünen-Politikerin sei das Entscheidende, dass man es schafft, den Klimaschutz sektorenübergreifend durchzusetzen. „Auch in den Ressorts, die nicht in grüner Hand sind, wird natürlich alles darauf ausgerichtet, dass wir den 1,5-Grad-Pfad einhalten können“, sagte sie am Sonntag in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin.


„Es geht im Mobilitäts- und Verkehrsbereich darum, dass umzusetzen, was im Koalitions­vertrag steht – und da steht viel mehr drin, als nur das was bezüglich Autos auch gesagt wurde. Vor allem steht die Mobilitätswende drin“, so Spiegel weiter. Es gehe darum, den ÖPNV in diesem Land auszubauen. „Und vor allem auch an die vielen Menschen zu denken und zu unterstützen, die ohne Verbrennungsmotor oder ohne Auto tagtäglich zur Arbeit pendeln, mit Bussen und Bahnen oder dem Fahrrad.“

Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) war am Wochenende wegen seines Vorstoßes, Dieselfahrer zum Ausgleich für höhere Spritpreise bei der Kfz-Steuer zu entlasten, von SPD und Grünen kritisiert worden.


Quelle: EVN