3G-Kontrollen im Berliner Nahverkehr – fast alle Fahrgäste mit Nachweisen

Zwei Straßenbahnen der BVG an einer Haltestelle in Berlin | Foto: Imago / CHROMORANGE

BERLIN | Bei Schwerpunktkontrollen in Bus und Bahn der Berliner Verkehrs­betriebe (BVG) kommt der deutlich überwiegende Teil der ÖPNV-Nutzer der seit einer Woche geltenden 3G-Regel nach.

„Rund 95 Prozent konnten bei diesen Kontrollen einen 3G-Nachweis vorzeigen“, teilte die BVG am Mittwoch mit. Allein am Montag und Dienstag seien rund 5.000 Fahrgäste gemeinsam mit der Polizei kontrolliert worden. Die Schwerpunktkontrollen werden an täglich wechselnden Orten im Netz durchgeführt, hieß es.

„Die 3G-Regelung in Bussen und Bahnen ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie“, sagte BVG-Betriebsvorstand Rolf Erfurt. Die Kontrolle in den Fahrzeugen übernimmt bei der BVG das Personal aus dem Sicherheits- und Kontrolldienst gemeinsam mit der Polizei und dem Ordnungsamt.

Seit Mitte der vergangenen Woche müssen Fahrgäste in Bussen und Bahnen geimpft, genesen oder getestet sein (3G). Fahrgastverbände hatten sich stets gegen die bundesweite 3G-Regel im Nahverkehr ausgesprochen. Sie sei auch aufgrund von zu wenig Personal nicht konsequent durchsetzbar.


Quelle: EVN