Antrag für Abschnitt von Neubauprojekt Frankfurt–Mannheim eingereicht

Ordner mit den Planfeststellungsunterlagen | Foto: DB AG / Jürgen Fetzer

BERLIN / DARMSTADT | Die Planungen für die Neubaustrecke der Bahn zwischen Frankfurt und Mannheim kommen voran.

Für den Abschnitt Zeppelinheim-Nordanbindung Darmstadt seien die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht worden, teilte die Deutsche Bahn am Dienstag mit. Sie bestünden aus einem knapp 200 Seiten starken Erläuterungsbericht sowie Lageplänen, schalltechnischen Untersuchungen und dem Baulogistikkonzept.


Im nächsten Schritt werde das EBA die Unterlagen auf Vollständigkeit überprüfen, erklärte das Unternehmen. Danach beginne das Genehmigungsverfahren für den so genannten Planfeststellungsabschnitt 1, der ab Zeppelinheim im Norden etwa 15 Kilometer lang parallel zur A5 bis zur etwa zwei Kilometer langen Nordanbindung Darmstadts im Süden verläuft. Die geplante Trasse führt durch Gemarkungen von Neu-Isenburg, Mörfelden-Walldorf, Weiterstadt und Erzhausen.

Die Bahn hatte die Streckenführung im November vergangenen Jahres festgelegt, demnach geht es ab Darmstadt entlang der A67 nach Lorsch, anschließend ist ein Tunnel bis Mannheim-Waldhof geplant.


Quelle: EVN / dpa