Expressverkehr Ostbayern: DB Regio und Allegra sollen Zuschlag für Übergangsvertrag erhalten

Züge von DB Regio | Foto: EVN

MÜNCHEN | Das Vergabeverfahren für den „Express­verkehr Ost­bayern Übergang“ ist abge­schlossen. Die Bayerische Eisenbahn­gesellschaft (BEG) beabsichtigt die Zug­leis­tungen im Express­verkehr Ostbayern an DB Regio und Allegra Deutschland, einer Tochter der Österreich­ischen Bundes­bahnen (ÖBB), zu vergeben.

Der Übergangsvertrag umfasst die Verkehre der Linien RE 2 (München – Regensburg – Hof) und RE 25 (München – Regensburg – Prag) für den Zeitraum von Ende 2023 bis Ende 2026. Für die Zeit danach ist eine Neuausschreibung mit der Vorgabe von Neufahrzeugen in Kooperation mit dem tschechischen Verkehrsministerium vorgesehen. Bis zum Betreiberwechsel in gut zwei Jahren werden die Verkehre noch von der Länderbahn unter dem Markennamen Alex betrieben.

Wie die BEG mitteilte, kann der endgültige Zuschlag für die Vergabe erst nach Ablauf der zehn­tägigen Einspruchsfrist erteilt werden. Noch haben die unterlegenen Bieter die Möglichkeit, die Entscheidung durch die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer Südbayern anzufechten.


Quelle: EVN