Bundesregierung stuft Polen und Schweiz als Corona-Hochrisikogebiete ein

ICE in der Schweiz | Foto: Andi Graf

BERLIN | Österreich, Belgien und die Niederlande gelten bereits als Corona-Hochrisikogebiete. Nun werden Polen und die Schweiz entsprechend eingestuft.

Mit der Schweiz fällt ab Sonntag ein beliebtes Winterreiseziel der Deutschen unter die Einstufung als Hochrisikogebiet – ebenso wie Polen. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektions­risiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.


Quelle: EVN