Mobilität im November erstmals seit Juni unter Vorkrisenniveau

Straßenbahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (Symbolbild) | Foto. Pixabay

Im November 2021 sind die Menschen in Deutschland erstmals seit Juni wieder weniger unterwegs gewesen als vor der Corona-Pandemie.

Die Mobilität lag durchschnittlich zwei Prozent unter dem Niveau der entsprechenden Vor­krisen­monate des Jahres 2019, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Oktober 2021 hatten noch ähnlich viele Bewegungen wie im Referenzmonat Oktober 2019 stattge­funden.

Von Juli bis September 2021 hatte die Mobilität bei niedrigen Inzidenzen etwa vier Prozent über dem Niveau des Vorkrisenjahres gelegen. Ein ähnliches Muster hatte sich bereits im Jahr 2020 gezeigt: In den Sommermonaten lag die Mobilität damals ebenfalls mehrere Prozent­punkte über den Vorkrisenwerten. Sie fiel dann aber im Zuge der zweiten Corona-Welle und damit einhergehender Maßnahmen wie dem „Lockdown light“ ab November 2020 eindeutig unter das Vorkrisenniveau.

Damals war der Mobilitätsrückgang mit -8 Prozent gegenüber November 2019 allerdings noch ausgeprägter als im laufenden Jahr. Wie bereits im November 2020 konzentrierte sich der Mobilitätsrückgang auch im November 2021 auf die Städte (-9 Prozent gegenüber November 2019), während der Wert in den Landkreisen noch leicht über dem Referenzwert lag (+2 Prozent gegenüber November 2019). Des Weiteren war der bundesweite Mobilitätsrückgang an Wochenenden (-4 Prozent) stärker als unter der Woche (-1 Prozent).


Quelle: EVN / dts Nachrichtenagentur