Flixmobility-Chef: Ohne weitere Corona-Hilfen drohen stehende Züge

Foto: BBS / Jens Rohde

BERLIN | Flixmobility-Chef André Schwämmlein warnt angesichts des starken Pandemie-Geschehens erneut vor stillstehenden Zügen.

Ob die grünen Fernzüge der Marke „Flixtrain“ auch 2022 mit dem vollen Angebot unterwegs seien, „hängt auch von den Trassenpreisen ab“, sagte Schwämmlein gegenüber Tagesspiegel Background.

Der Bund hat diese Benutzungsgebühren für das Schienennetz im Fernverkehr derzeit um 98 Prozent gesenkt, um die Bahnunternehmen während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Ab Januar 2022 sollen die Trassenpreise allerdings wieder steigen und in einem zweiten Schritt im Juni 2022 noch einmal.

Das sei „angesichts der derzeit unterdrückten Nachfrage natürlich ein Damoklesschwert“, sagte der Flixmobility-Chef. Entscheidend sei eine rasche und dauerhafte Senkung der Trassenpreise. Schwämmlein hofft, dass dies beim zukünftigen Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) „ganz oben auf dem Stapel liegt“.


Quelle: EVN