Kontrolle im Heidelberger ÖPNV – Fast 200 Verstöße gegen Maskenpflicht und 3G-Regel

Eine Straßenbahn im Rhein-Neckar-Raum (Symbolbild) | Foto: Imago / Ralph Peters

HEIDELBERG | Bei einer vierstündigen Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) sind am Dienstag in Heidelberg zahlreiche Verstöße festgestellt worden.

So sei 26 Mal gegen die 3G-Regeln und 166 Mal gegen die Maskenpflicht verstoßen worden, wie die Polizei mitteilte. Kontrolliert wurde demnach in 184 Straßenbahnen und 27 Bussen. Zwischen 16 und 20 Uhr seien mehr als 5.200 Menschen von der Polizei und dem Ordnungs­amt überprüft worden, hieß es. Nach den derzeitigen Vorschriften dürfen nur Menschen mit Bussen und Bahnen fahren, die eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und entweder geimpft, genesen oder getestet sind. 

Der überwiegende Anteil der kontrollierten Personen sei „einsichtig“ gewesen und habe „Verständnis für die Beschränkungen und die damit einhergehenden Kontrollen“ gezeigt, sagte Einsatzleiter Alexander Ulmer. In den meisten Fällen sei es zunächst bei einer mündlichen Verwarnung geblieben. Die Verstöße gegen die 3G-Regel würden zur Anzeige gebracht.

Im Einsatz waren laut Polizeiangaben 20 gemeinsame Kontrollteams mit über 100 Beamten. Die Polizei kündigte auch für die Zukunft weitere Kontrollen an – auch in der Nachbarstadt Mannheim, wo derzeit Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene ihre Wohnung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr nicht ohne triftige Gründe verlassen dürfen.


Quelle: EVN