Westbahn feiert 10 Jahre Betrieb auf Österreichs Schienen

Ein Zug der Westbahn steht im Bahnhof neben einem ÖBB-Zug | Foto: Imago / SKATA

WIEN | Die Westbahn, ein privater Konkurrent der ÖBB, ist seit mittlerweile zehn Jahren auf dem Schienennetz in Österreich unterwegs.

Die ersten Züge zwischen Wien und Salzburg nahmen am 11. Dezember 2011 ihren Betrieb auf. Seither beförderte die Westbahn mehr als 45 Millionen Reisende, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die eingesetzten Züge legten dabei seit dem Betriebsstart annähernd 40 Millionen Kilometer zurück.

Bereits ab dem ersten Tag habe man den Anspruch gehabt, sich „zum Benchmark für die Qualitätsführerschaft bei der Bahn zu entwickeln.“ Das habe man erreicht, sagte Westbahn-CEO Erich Forster anlässlich des jetzigen Jubiläums. Die Westbahn habe „neue Maßstäbe bei der Fahrzeugqualität und Ausstattung“ gesetzt, so Forster.

Trotz aller Feierlaune soll die ursprünglich für den kommenden Sonntag geplante Verdoppelung des Zugangebots zunächst ausbleiben. Grund dafür seien die „schwierigen Rahmen­bedingungen mit der gesunkenen Nachfrage infolge der Corona-Pandemie“. Daher soll nun vorerst „eine reduzierte Ausweitung“ anlaufen. Diese umfasst eine gezielte Verdichtung des Fahrplans zu den stark nachgefragten Zeiten. Forster: „Dann, wenn es darauf ankommt, wird die Westbahn künftig wieder zwei Mal pro Stunde von bzw. nach Wien unterwegs sein – vor allem zu Pendelzeiten und am Sonntagnachmittag.“

Ab April 2022 will die Westbahn auch eine Direktverbindung von Wien nach München anbieten.


Quelle: EVN