Berlin: BVG führt Vertragsstrafe für 3G-Verstöße ein

Fahrgäste mit Mund-Nase-Schutz in einer Berliner U-Bahn | Foto: Imago / Frank Sorge

BERLIN | Wer künftig in Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bei einer Kontrolle ohne 3G-Nachweis erwischt wird, muss zusätzlich zum behördlichen Bußgeld mit einer Vertrags­strafe von 50 Euro rechnen.

Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, sei die Nutzungsordnung entsprechend geändert worden. Das Instrument der Vertragsstrafe ist bei der BVG nicht neu. Bereits seit längerem werden bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht in Fahrzeugen und auf Bahnhöfen ebenfalls 50 Euro fällig. Wer also weder Maske trägt noch einen 3G-Nachweis hat, riskiert neben dem Bußgeld, dass von Polizei und Ordnungsämtern bei Verstößen gegen Corona-Regeln verhängt wird, nunmehr eine Vertragsstrafe von zusätzlich insgesamt 100 Euro.


Seit 24. November gilt deutschlandweit in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs die 3G-Regel. Die Mitfahrt ist damit nur Menschen erlaubt, die nachweislich gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Seit vergangenem Mittwoch gilt 3G auch auf den Bahnsteigen.

Die BVG kontrolliert die Einhaltung der Regel nach eigenen Angaben «in anlassbezogenen Stichproben sowie bei täglichen Schwerpunktkontrollen in Zusammenarbeit mit der Polizei». Bisher hätten bei Kontrollen im Schnitt rund 95 Prozent der Fahrgäste einen gültigen Nachweis vorzeigen können, hieß es.


Quelle: EVN