Hitachi und Alstom entwickeln neue Highspeed-Züge für Großbritannien

Hitachi und Alstom entwickeln neue Zuggeneration | Design: Hitachi / Alstom

LONDON | Die beiden Zughersteller Hitachi und Alstom sind in Groß­britannien mit der Entwicklung, dem Bau und der Liefer­ung einer neuen Generation von Hoch­geschwindig­keits­zügen beauftragt worden.

Der Auftrag, der einen Wert von rund 1,97 Milliarden Pfund Sterling (2,31 Milliarden Euro) hat, umfasst die Herstellung von 54 neuen Zügen sowie die Wartung der Fahrzeuge für einen Zeitraum von zunächst 12 Jahren. Gebaut werden die Züge, die als High Speed ​​Two (HS2) bezeichnet werden, vom 50/50-Joint-Venture Hitachi-Alstom High Speed ​​(HAH-S) an den Werks­standorten in Newton Aycliffe, Derby und Crewe.

„HS2 ist eine einmalige Gelegenheit, Großbritannien durch den Aufbau eines nachhaltigen Verkehrssystems zu verändern, das für das 21. Jahrhundert geeignet ist“, sagte Nick Crossfield, Managing Director von Alstom für Großbritannien und Irland. Andrew Barr, Group CEO Hitachi Rail, zeigte sich erfreut, gemeinsam mit Alstom „Pionierarbeit bei der nächsten Generation von Hochgeschwindigkeitszügen in Großbritannien zu leisten“.

Die neue achtteilige Fahrzeuggeneration soll mit bis zu 225 mph (360 km/h) fahren können. Dank dem aerodynamischen Design und der neuesten Traktionstechnologie würden die 200 Meter langen HS2-Züge zu den energieeffizientesten Hochgeschwindigkeitszügen der Welt gehören, teilte Alstom mit. Der Einsatz der Züge ist anfangs unter anderem zwischen London und Birmingham vorgesehen.


Quelle: EVN