Go-Ahead startet Betrieb in Bayern – Züge und Werkstatt stehen bereit

Der erste Zug für den Betrieb von Go-Ahead Bayern trifft ein | Foto: Go-Ahead Bayern

LANGWEID AM LECH | Der Zugbetreiber Go-Ahead Bayern und der Wartungs­dienstleister TMH Germany stehen für die Betriebs­aufnahme im E-Netz Allgäu bereit. Mit dem Fahr­plan­wechsel an diesem Sonntag nehmen sowohl die Züge wie auch die Werkstatt ihren Dienst auf.

Wie Go-Ahead Bayern kürzlich mitteilte, trafen die ersten Fahrzeuge für den künftigen Regional­verkehr auf der Strecke München – Memmingen – Lindau am vergangenen Mittwoch im Betriebswerk in Langweid bei Augsburg ein.

Weil jeder der 22 Flirt-Triebzüge von Hersteller Stadler jährlich etwa 180.000 Kilometer im Allgäuer E-Netz zurücklegen wird, kommt dem neuen Werk eine wichtige Aufgabe zu. Immerhin müssten alle technischen Teile regelmäßig gewartet werden, hieß es. Deshalb sei es gut, dass man TMH Germany als Partner an der Seite habe, sagte Gordon Lemke, Technischer Geschäftsleiter von Go-Ahead Bayern. Stolz und erfreut, dass die Arbeit im Betriebswerk nun losgehen könne, zeigte sich auch TMH-Germany-Chef Klaus Eberhard Hock. Auf den Betriebs­start habe man sich in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet, sagte er.

Im Dezember 2022 wird Go-Ahead dann auch den Zugverkehr auf den elektrischen Strecken rund um Augsburg aufnehmen; dazu werden derzeit weitere 56 Triebzüge durch den Hersteller Siemens gebaut, die dann ebenfalls in Langweid gewartet werden.


Quelle: EVN