Neue ICE-Sprinter machen dem Inlandsflieger Konkurrenz

Ein ICE der Deutschen Bahn | Foto: Pixabay

DÜSSELDORF | Die Deutsche Bahn setzt mit Start des neuen Fahr­plans neue Verbin­dungen ab Köln, unter anderem auf den Strecken nach Berlin und München ein. Eine Fern­verkehrs­linie an der Sieg-Ruhr-Strecke gibt es nun auch.

Mit dem Fahrplanwechsel an diesem Sonntag bekommt Nordrhein-Westfalen eine neue schnelle Verbindung nach Berlin. Ab Bonn und Köln fahren dann drei Mal täglich in beide Richtungen ICE-Züge ohne Zwischenhalt in die Bundeshauptstadt. Mit dem Angebot will die Bahn dem Flugverkehr Konkurrenz machen. Denn im innerdeutschen Flugverkehr ist die Strecke zwischen Köln/Bonn und Berlin eine der meistgenutzten. Die ICE-Sprinter ergänzen das bestehende Angebot auf der Strecke.

Nach München ist nun ein ICE mit wenigen Stopps unterwegs. Zwei Mal am Tag je Richtung fährt der Zug zwischen Düsseldorf und München. Drei Stopps gibt es: in Köln Messe/Deutz, Frankfurt Flughafen und Nürnberg. Von Köln aus würden Berlin und München mit den Sprintern in etwas weniger als vier Stunden erreicht, erklärte die Bahn.


Außerdem kommt eine neue zusätzliche Fernverkehrslinie von Frankfurt über Siegen nach Dortmund oder Münster. Die Verbindung startet etwas verspätet ab dem 20. Dezember. Grund dafür sind hochwasserbedingte Schäden an der Sieg-Ruhr-Strecke, die beseitigt werden müssen. Bis dahin wird mit der Bahn die Strecke zwischen Frankfurt und Siegen bedient. Mit der Linie erhalten unter anderem Siegen oder Witten laut Bahn eine regelmäßige Fernverkehrs­anbindung nach Frankfurt sowie nach Hamm, Dortmund und Münster.

Im Raum Aachen kann mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag eine Teilstrecke der Euregiobahn wieder befahren werden. Ab dem 12. Dezember könne die Bahn wieder im Stundentakt auf dem Abschnitt zwischen Düren und Eschweiler-Weisweiler pendeln. Die Verbindung war im Sommer durch die Flut schwer beschädigt worden.


Quelle: EVN / dpa