Große 3G-Kontrollaktion in NRWs Bussen und Bahnen angelaufen

3G-Kontrollen mit Unterstützung der Polizei (Symbolbild) | Foto: Bundespolizei

DÜSSELDORF | In einer großangelegten Kontrollaktion ist am Montag in Nordrhein-Westfalen die 3G-Pflicht in Bussen und Bahnen überprüft worden.

  Aktualisiert: 13. Dezember 2021, 17.26 Uhr  

Laut Angaben der Rheinbahn und des Ordnungsamts wurden beispielsweise rund 4.480 Fahrgäste in Zügen und Haltestellen um den Düsseldorfer Hauptbahnhof und den Wehrhahn kontrolliert. Gegen 34 Fahrgäste, die keinen 3G-Nachweis vorzeigen konnten, wurde ein Verfahren eingeleitet. In großen Städten wollten zeitgleich die kommunalen Verkehrs­unternehmen gemeinsam mit den Ordnungsämtern in Bussen und Straßenbahnen kontrollieren.

Wer mit Bus und Bahn fahren will, muss seit dem 24. November nachweislich geimpft, genesen oder getestet sein. Wer keinen Nachweis vorlegen kann, muss mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Die Nachweispflicht gilt vorerst bis zum 19. März 2022.

Die 3G-Pflicht gilt laut Verkehrsministerium in allen Bussen, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie in Fern- und Nahverkehrszügen. Ein Schnelltest darf dabei nicht älter als 24 Stunden, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein. An Bahnsteigen, Haltestellen und in Gebäuden ist kein 3G-Nachweis erforderlich. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sind von der 3G-Regel ausgenommen, da sie im Rahmen des Schulbetriebes regelmäßig getestet werden.

„Wir wollen, dass die Menschen auch in Corona-Zeiten mit Bus und Bahn sicher und zuverlässig ans Ziel kommen“, hatte NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes (CDU) am Freitag gesagt. Sie bezeichnete es als „ein Zeichen des Respekts, der Vernunft und des wertschätzen­den Umgangs miteinander, dass alle Fahrgäste eine Schutzmaske tragen und sich an die 3G-Regel halten“.


Quelle: EVN / dpa