Neuer Verkehrsminister will Chancen für Veränderungen nutzen

Verkehrsminister Volker Wissing im Bundestag | Foto: Imago / Chris Emil Janßen

BERLIN | Bundesminister der neuen Ampelregierung zu sein, ist für Volker Wissing „eine Ehre“. In einem Video seines Ministeriums betonte der neue Verkehrsminister, dass es wichtig sei, die Chancen und Möglichkeiten für Veränderungen zu nutzen.

Er wolle das Land modernisieren und den Fortschritt bringen, wo er gebraucht werde, sagte der FDP-Politiker. Im Bereich der Mobilität gehöre dazu, dass man Teilhabe sichere, dass die Menschen zur Arbeit kämen und ihr Leben gestalten könnten. Die Mobilitätsanforderungen seien bei Stadt und Land sehr unterschiedlich. Klimaneutralität sei zugesagt und international vereinbart. Jetzt gelte es, bei der Umsetzung „keine Sekunde Zeit zu verlieren.“ Das sehe er als seinen Auftrag an, betonte Wissing. Wichtig sei zudem, dass Mobilität bezahlbar bleibe. Denn bezahlbare Mobilität sei auch „ein sozialpolitischer Auftrag.“

Das lange vernachlässigte Thema Digitalisierung soll in Zukunft stärker in den Fokus des Verkehrsministeriums rücken. Daher habe man das Wort „Digitales“ an die erste Stelle der Ressortbezeichnung gestellt, sagte Wissing. „Digitalisierung und Mobilität passen sehr gut zusammen, weil vieles, was wir an neuen Mobilitätsanforderungen haben, durch die Chancen der Digitalisierung realisiert werden können.“ Der Liberale versprach ein Mobilitätsangebot für alle, „das bezahlbar ist und selbstverständlich auch klimafreundlich sein muss.“


Quelle: EVN