Unfälle mit Straßenbahnen in drei Städten – mehrere Verletzte

Polizeieinsatz an einer Unfallstelle (Symbolbild) | Foto: Imago / Tim Oelbermann

GELSENKIRCHEN / DÜSSELDORF / MAINZ | In gleich drei Städten gab es in den zurück­liegenden Tagen Unfälle zwischen Straßenbahnen und Pkws. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Die Unfälle wären vermeidbar gewesen.

Nach Angaben der Polizei stieß am Freitag ein Taxifahrer in Gelsenkirchen gegen eine Straßen­bahn, als er versuchte, rechtswidrig auf den Gleisen zu wenden. Dabei habe er das Schienen­fahrzeug übersehen. Der 65 Jahre alte Mann wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Seine Mitfahrerin und der Fahrer der Straßenbahn verletzten sich leicht.

Ebenfalls am Freitag ist in Düsseldorf eine Autofahrerin in eine entgegenkommende Straßen­bahn gekracht. Auch sie sei rechtswidrig abgebogen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die 28-Jährige wurde im Zuge der Kollision in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuer­wehr konnten sie nach knapp einer Stunde aus dem Wagen befreien, wie der Sprecher weiter mitteilte. Ihr Beifahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Beide kamen per Rettungs­wagen in umliegende Krankenhäuser. Der Fahrer der Straßenbahn erlitt einen Schock.

Zu einem dritten Unfall kam es laut der Polizei am Samstag in Mainz: Dort war eine 80 Jahre alte Autofahrerin bei der Kollision mit einer Straßenbahn verletzt worden. Die Frau fuhr demnach auf einer Hauptstraße stadteinwärts und übersah beim Rechtsabbiegen die heran­nahende Straßenbahn. Der Pkw drehte sich und kam auf der Gegenspur zum Stehen. Der 37 Jahre alte Straßenbahnfahrer und die Fahrgäste blieben unverletzt. Die 80-Jährige wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht.


Quelle: EVN