Ausfälle auf der Hochrheinstrecke – Hoher Krankenstand bei Lokführern

Hinweis „Nicht einsteigen“ auf einem Zugzielanzeiger (Symbolbild) | Foto: EVN

STUTTGART | Auf der Hochrheinstrecke zwischen Basel und Singen kommt es wegen einer Häufung von Krankheitsfällen zu Zugausfällen.

Wie ein Bahnsprecher in Stuttgart gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte, sei der Krankenstand unter den Lokführern infolge der Erkältungswelle und der Corona-Pandemie erhöht. Schichten könnten nicht umdisponiert werden, da die Mitarbeitenden auf bestimmte Baureihen und Strecken spezialisiert seien. Wie lange es noch zu Ausfällen komme, könne man nicht sagen.

Es werde versucht, den Schüler- und Pendlerverkehr mit einem ausreichenden Angebot zu bedienen, so der Sprecher weiter. Laut einem Bericht des SWR habe es am Dienstag mindes­tens elf Zugausfälle in nur zwölf Stunden gegeben, wie von Berufspendlern zu hören gewesen sei. Betroffen war demnach vor allem der Berufsverkehr.


Quelle: EVN