Unterlegener Bieter legt Einspruch im Vergabeverfahren Expressverkehr Ostbayern ein

„Alex“-Zug der Länderbahn im Regensburger Hauptbahnhof | Foto: Peter von Bechen

MÜNCHEN | Der endgültige Zuschlag für eines der beiden Lose im Vergabeverfahren Expressverkehr Ostbayern Übergang verzögert sich, weil durch einen unterlegenen Bieter bei der Vergabekammer Südbayern ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde.

Wie die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) mitteilte, kann daher noch keine endgültige Entscheidung für das Los 2 erteilt werden. Dieses umfasst die Linie RE 25 (München – Regensburg – Prag) für den Zeitraum von Ende 2023 bis Ende 2026. Die BEG hatte vor rund zwei Wochen bekanntgegeben, die Verkehrsleistung an die ÖBB-Tochter Allegra Deutschland vergeben zu wollen.

Über die mögliche Dauer des Nachprüfungsverfahrens konnte die landeseigene GmbH, die im Freistaat Bayern den Regional- und S-Bahnverkehr plant, finanziert und kontrolliert, keine Angaben machen. Um welchen unterlegenen Bieter es sich handelt, wurde nicht bekannt.

Abgeschlossen ist die Vergabe hingegen für das Los 1 (München – Hof, Linie RE 2). Hier hat die DB Regio AG am Montag den Zuschlag von der BEG erhalten. Bis zum Betreiberwechsel in rund zwei Jahren werden die Verkehre auf beiden RE-Linien noch von der Länderbahn unter dem Markennamen Alex betrieben.


Quelle: EVN