Niedersachsen: Über 3.000 Corona-Verstöße bei Kontrollen in Bus und Bahn

Bundespolizisten bei der Kontrolle in einem Zug (Symbolbild) | Foto: Bundespolizei

HANNOVER | Bei Kontrollen in Bussen und Bahnen sind in Niedersachsen mehr als 3.000 Verstöße gegen Corona-Regeln festgestellt worden.

  Aktualisiert: 17. Dezember 2021, 14.45 Uhr  

Das teilte das Innenministerium am Freitag in Hannover mit. Bei den großangelegten Kontrollen am Donnerstag wurden demnach rund rund 21.000 Menschen überprüft. Etwa 1.000 Polizisten waren im Bundesland im Einsatz und arbeiteten gemeinsam mit den Ordnungsbehörden und Verkehrsunternehmen vor allem im Nahverkehr. Die Kontrollen dauerten laut Ministerium sieben Stunden – drei Stunden am Morgen und vier am Nachmittag bis in den Abend hinein.

Tanja Wulff-Bruhn, Referatsleiterin im Landespolizeipräsidium im Innenministerium, sagte, dass es rund 150 Verstöße gegen die 3G-Regel gegeben habe. Rund 3.000 Verstöße gab es zudem gegen die Maskenpflicht, zum großen Teil, weil eine OP-, statt einer FFP2-Maske getragen wurde. Ein Großteil der Menschen müsse nun mit Strafen wegen Ordnungswidrigkeiten rechnen. Zwei Strafverfahren wurden wegen des Verdachts der Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Impfnachweisen eingeleitet.

Im Vergleich zu den Zügen wurden in Bussen deutlich mehr Verstöße festgestellt, hieß es in der Mitteilung des Innenministeriums. In mehreren Bereichen sei beobachtet worden, dass insbesondere Schülerinnen und Schüler der Tragepflicht in vorbildlicher Weise nachgekommen seien.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Meldung der Deutschen Presse-Agentur wurde die Zahl von 7.000 Verstößen genannt. Tatsächlich handelt es sich um etwa 3.000 Verstöße. Die Meldung wurde aktualisiert.

Quelle: EVN / dpa