Bundesregierung: Großbritannien als Virus­varianten­gebiet eingestuft

Nationalflagge des Vereinigten Königreichs | Foto: Pixabay

BERLIN / LONDON | Zum Schutz vor einer schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus wird Großbritannien von der Bundesregierung ab diesem Montag als Virusvariantengebiet eingestuft. Das gab das Robert Koch-Institut am Samstagabend bekannt.

Damit wird die Einreise aus Großbritannien nach Deutschland erheblich eingeschränkt. Reiseunternehmen dürfen dann im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen von Großbritannien nach Deutschland befördern – das gilt sowohl für den Flug-, Bahn- und Schiffsverkehr. Für Einreisende gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht – auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden.

Ab diesem Sonntag gelten zudem Frankreich und Dänemark wegen hoher Corona-Infektions­zahlen als Hochrisikogebiete. Die Regelung trat in der Nacht zum Sonntag um Mitternacht in Kraft. Damit sind bis auf Luxemburg alle Nachbarländer Deutschlands als Hochrisikogebiete eingestuft. Wer von dort einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss grund­sätzlich für zehn Tage in Quarantäne. Mit einem negativen Test kann man sich nach frühestens fünf Tagen davon befreien.


Quelle: EVN