Spanien nimmt neue Hochgeschwindigkeitsstrecke für Tempo 350 in Betrieb

AVE-Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Staatsbahn Renfe | Foto: Imago / Agencia EFE

MADRID | In Spanien ist am Montag nach über 16 Jahren Planung und Bauzeit eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke in Betrieb gegangen.

Die neue Trasse verbindet Spaniens Hauptstadt Madrid mit Ourense in Galicien. Die Fahrzeit für die rund 500 Kilometer lange Strecke beträgt 2 Stunden 15 Minuten, knapp 90 Minuten weniger als früher. Zum Einsatz kommen AVE-Züge der spanischen Staatsbahn Renfe. Seit Dienstag ist die neue Verbindung für Reisende nutzbar.

Reisende profitieren ab sofort auch auf den Verbindungen von Madrid nach Vigo, A Coruña, Santiago, Ferrol, Pontevedra und Lugo von einer deutlichen Fahrzeitersparnis zwischen 54 Minuten und 1 Stunde 44 Minuten.

Das teilweise unwegsame Gelände der Strecke hatte zu einer langen Bauzeit geführt. Allein auf dem letzten 119 Kilometer langen Abschnitt zwischen Pedralba de la Pradería in der Provinz Zamora und Ourense mussten 30 Tunnel und viele Brücken gebaut werden. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf rund 9 Milliarden Euro. Die Strecke ist für bis zu 350 km/h ausgelegt.


Quelle: EVN