Aus für Keolis in Deutschland – Eurobahn mit neuer Gesellschafterstruktur

Eurobahn-Zug des Bahnbetreibers Keolis | Foto: Pixabay / Erich Westendarp

DÜSSELDORF | Ab Januar 2022 wird der Marken­name Eurobahn zur Unter­nehmens­bezeich­nung der bisherigen Keolis Deutsch­land GmbH & Co. KG. Damit einher geht auch eine Änderung in der Gesellschafter­struktur.

Zum 31. Dezember zieht sich die französische Keolis S.A. aus dem Unternehmen zurück. Neue Gesellschafterin der Eurobahn wird zum 1. Januar die SG Eurobahn UG, eine Tochter­gesell­schaft der zur Anwaltskanzlei Noerr gehörenden Team Treuhand GmbH. Aufgabe von Team Treuhand ist es, Gesell­schafter­stellungen in Übergangs­phasen von Firmen zu übernehmen.


Keolis-Deutschland-Chefin Anne Mathieu äußerte sich zufrieden, dass in intensiven Gesprächen mit den zuständigen Aufgabenträgern „eine sehr gute Lösung für die Sicherung der Eurobahn“ sowie für die zu leistenden Verkehre gefunden werden konnte. Basis für den künftigen Weiterbetrieb ist demnach ein „Verkehrsvertrag 2.0“. Zuständige Aufgabenträger für die Regionalverkehre des Unternehmens sind der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR), die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und die niederländische Provinz Overijssel.

Geführt wird die künftige Eurobahn GmbH & Co. KG weiterhin von Anne Mathieu als Vorsitzende Geschäftsführerin sowie dem technischen Geschäftsführer Karsten Schulz; auch das achtköpfige Managementteam soll bestehen bleiben. Unterwegs sind die Züge der Marke Eurobahn unter anderem auf Strecken in Westfalen, dem Raum Bielefeld und zwischen Venlo, Düsseldorf und Hamm. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und beschäftigt rund 900 Mitarbeitende.


Quelle: EVN