Weihnachtswetter im Norden: Bahnverkehr von Schnee und Regen ausgebremst

Nicht überall konnten Weichenheizungen Störungen vermeiden | Foto: DB AG / Volker Emersleben

KIEL | Mit trübem und frostigem Wetter sind die Weihnachtstage in Hamburg und Schleswig-Holstein gestartet.

Schnee und Glätte sorgten bereits am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag für zahlreiche Unfälle im Straßenverkehr. Bei der Bahn kam es am Donnerstagabend ebenfalls zu Zugaus­fällen und Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr. Im Großraum Kiel/Lübeck sei es auf Grund von Schneeverwehungen zu einzelnen Weichenstörungen gekommen. Am Freitag­morgen hatte sich die Lage wieder normalisiert, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Nur vereinzelt seien Züge noch verspätet gewesen.

„Regen, Schnee, Regen, Schnee, Regen. So sieht das Wetter heute aus“, sagte eine Meteoro­login des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Im Tagesverlauf sollte es jedoch von der Dänischen Grenze her aufklaren und die Wolkendecke in Richtung Niedersachsen abziehen. Zum Abend hin nehme die Glättegefahr dann durch überfrierende Nässe zu. „Uns erwartet eine frostige Nacht bei minus fünf bis minus neun Grad“, so die DWD-Expertin. Im Binnenland könne die Temperatur sogar bis auf minus zwölf Grad sinken. Es bestehe örtlich erhebliche Glättegefahr.


Quelle: EVN