Deutscher Städtetag sieht Nachholbedarf beim Verkehr zwischen Stadt und Umland

Eingleisige Bahnstrecke auf dem Land | Foto: Pixabay

BERLIN | Nach Ansicht des Hauptgeschäftsführers des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, ist der Aufbruch in die Klimaneutralität vielleicht die größte Aufgabe für das kommende Jahr.

Unter anderem gelte es, bei Bus und Bahn besser zu werden. Denn vor allem im Verkehrs­bereich zwischen Stadt und Umland gebe es einen Nachholbedarf, sagte Dedy kürzlich im Interview mit der Heilbronner Stimme. Es müsse Freude machen, mit einer modernen Bahn unterwegs zu sein. Auch sprach er die Frage der Finanzierung an: „Wir haben zwar Investitions­mittel des Bundes, aber wir wünschen uns auch Unterstützung bei den Betriebskosten. Der Verkehr ist neben dem Gebäudebereich ein großer CO2-Emittent. Deshalb müsste die neue Bundesregierung ein Interesse daran haben, uns dabei zu helfen, unsere Systeme zu ertüch­tigen“, so der Hauptgeschäftsführer des Städtetages.

Dem Versprechen, schon im ersten Jahr die ersten großen Schritte zu machen, müssten nun konkrete Umsetzungsvorhaben folgen, forderte Dedy. Das gelte auch für den Ausbau erneuerbarer Energien und autofreie Innenstädte.


Quelle: EVN