Baden-Württemberg: Verkehrsunternehmen bekommen Unterstützung bei 3G-Kontrollen in Bus und Bahn

Stadtbahnfahrgäste in Stuttgart | Foto: VVS

STUTTGART | Baden-Württemberg bezuschusst die Verkehrsunternehmen mit bis zu sechs Millionen Euro, um externes Personal zur Kontrolle der 3G-Regel einzusetzen.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte am Dienstag in Stuttgart, der Einsatz von externem Sicherheitspersonal entlaste das Fahr- und Kontrollpersonal und leiste einen wichtigen Beitrag zu einer effektiven Umsetzung der Vorgaben in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Seit Ende November dürfen Fahrgäste Bus und Bahn nur noch mit einem 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) nutzen. Eine Ausnahme gilt für Schülerinnen und Schüler außerhalb der Ferien. Bus- und Bahnbetreiber sind verpflichtet, die Regelung stichprobenhaft zu kontrollieren. Die Kosten für die Sicherheitskräfte sind im regulären Budget der Verkehrs­unternehmen nicht enthalten. 

Ulrich Weber, Geschäftsführer des Landesverbands der Verkehrsunternehmen, erklärte, man hoffe, dass die 3G-Regelung nur von kurzer Dauer sein werde und man im kommenden Jahr mit einer Entspannung der Lage wieder mehr Fahrgäste in den Nahverkehr bekommen könne.


Quelle: EVN