NRW-Haushalte haben 2020 weniger für Mobilität ausgegeben

Mehrere Geldscheine (Symbolbild) | Foto: Pixabay

DÜSSELDORF | Im ersten Corona-Jahr mit dem harten Lockdown haben Haushalte in Nordrhein-Westfalen weniger Geld für Mobilität ausgegeben.

Privathaushalte hätten 2020 im Durchschnitt monatlich 298 Euro für Autos, Motorräder sowie Bus und Bahn und damit fast 20 Prozent weniger bezahlt als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf mit. 2019 waren noch 371 Euro pro Monat darauf entfallen. Der Rückgang betraf Ausgaben für Bus und Bahn sowie für das eigene Auto. Die Ausgaben für Pauschalreisen und Hotels sanken um rund die Hälfte: Wurden 2019 noch durchschnittlich 133 Euro pro Monat dafür ausgegeben, so waren es 2020 nur noch 64 Euro.

Die Ergebnisse beruhen auf Aufzeichnungen von 1.600 Haushalten. Sie wurden auf die 8,1 Millionen Privathaushalte in NRW hochgerechnet.


Quelle: EVN / dpa