Großteil der Sachsen-Anhalter hält sich an Corona-Regeln im ÖPNV

Straßenbahn am Hasselbachplatz in Magdeburg | Foto: MVB / Stefan Deutsch

MAGDEBURG | Der Großteil der Fahrgäste in Bus und Bahn in Sachsen-Anhalt hält sich an die geltenden Corona-Regeln.

Das hätten die Schwerpunktkontrollen der Polizei in den vergangenen Wochen ergeben, teilte das Innenministerium in Magdeburg am Mittwoch mit. Von rund 7.200 kontrollierten Fahrgästen konnten demnach 144 nicht nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Dies entspreche zwei Prozent der kontrollierten Fahrgäste. 17 Personen hätten außerdem gegen die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verstoßen. 34 Fahrgäste wurden ohne gültigen Fahrschein erwischt.

„Die Ergebnisse der Schwerpunktkontrollen zeigen, dass sich der ganz überwiegende Teil der Menschen in Sachsen-Anhalt an die geltenden Corona-Regeln im öffentlichen Nahverkehr hält“, sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). Das zeige sich auch daran, dass mehr Menschen ohne Fahrschein als ohne Mund-Nasen-Schutz erwischt worden seien.

Seit dem 24. November gilt im Land auch für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr die sogenannte 3G-Regel. Das heißt, dass nur geimpfte, genesene und negativ getestete Menschen mitfahren dürfen. Außerdem muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Polizeiinspektionen hatten die Kommunen seit Anfang Dezember bei mehr als 20 Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln unterstützt. Dabei waren den Angaben zufolge 190 Polizistinnen und Polizisten in den Landkreisen und kreisfreien Städten im Einsatz.


Quelle: EVN / dpa