Haferdrink als Kuhmilch-Alternative zum Kaffee – Bahn setzt weiter auf Nachhaltigkeit

Haferdrink ab dem 1. Januar 2022 im ICE Bordbistro | Foto: DB AG / Dominic Dupont

BERLIN | In den Fernzügen der Deutschen Bahn können Kunden künftig einen Haferdrink als Alternative zur klassischen Kuhmilch für ihren Kaffee wählen.

Die neue Milchalternative soll zum 1. Januar in der Bordgastronomie der ICE- und IC-Züge eingeführt werden, wie das Unternehmen mitteilte. Der Haferdrink der schwedischen Firma Oatly ist laut DB-Angaben 100 Prozent pflanzlich und kann zum Fairtrade-zertifizierten Filterkaffee oder Caffè Crema bestellt werden.

Laut einem Unternehmenssprecher setzt sich die Bahn zunehmend auch in der Bord­gastro­nomie für einen nachhaltigen Umgang mit ökologischen Ressourcen ein. Es werde konsequent daran gearbeitet, die Nachhaltigkeit der Artikel weiter zu verbessern, hieß es.

Unter anderem bietet die Bahn seit fast zwei Jahren Mineralwasser in Mehrwegwasserflaschen aus 35 Prozent recyceltem Material an. Durch den Kauf des Produkts Share spare man nicht nur Plastik ein – auch Brunnenbauprojekte würden finanziert. Außerdem spendet der Staatskonzern nach eigenen Angaben Lebensmittel an die Tafeln, die Bahnhofs­mission und andere gemein­nützige Organisationen. Bei Einweg-/To-go-Produkten setzt die Bahn mehr und mehr auf nachwachsende Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft. So wird beispielsweise Plastikbesteck durch ein FSC-zertifiziertes Holzbesteck ersetzt.


Quelle: EVN