Zugverkehr wegen gemeldetem S-Bahn-Surfer unterbrochen

Ein Zug der Münchner S-Bahn (Symbolbild) | Foto: EVN

MÜNCHEN | Der Zugverkehr zwischen Starnberg und München-Pasing war am Dienstag­nachmittag aufgrund eines Polizeieinsatzes für rund 90 Minuten unterbrochen.

Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, war den Beamten gegen 16.40 Uhr ein S-Bahn-Surfer gemeldet worden. Der Lokführer des betroffenen Zuges wurde verständigt. Bei einer Nachschau am Haltepunkt Planegg wurde keine Person festgestellt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der vermeintliche S-Bahn-Surfer vom Zug in den Gleis­bereich gestürzt war, wurde der Streckenabschnitt vorübergehend gesperrt und mit einem Polizeihubschrauber abgesucht. Auch hierbei konnte keine Person entdeckt werden. Gegen 18.15 Uhr sei die Strecke wieder freigegeben worden. Die Sperrung hatte laut Polizeiangaben erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr.


EVN