Baerbock lässt vor Auslandsflügen emissionsärmere Reisemöglichkeiten prüfen

Annalena Baerbock (Grüne), Bundesaußenministerin | Foto: Imago / Political-Moments

BERLIN | Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lässt nach Regierungs­angaben vor Auslands­reisen zunächst prüfen, ob es emissions­ärmere Reise­möglich­keiten gibt als das Flugzeug.

  Aktualisiert: 06. Januar 2022, 17.26 Uhr  

Das Umweltbundesamt kompensiere zudem Flüge, die Baerbock mit der Flugbereitschaft unternimmt, teilte das Auswärtige Amt dem Nachrichtenportal Watson mit. Die Flug­bereit­schaft ist ein Lufttransportverband der deutschen Luftwaffe, der etwa Soldaten oder politische Amtsträger transportiert. „Seit Amtsantritt von Außenministerin Baerbock werden vor jeder Nutzung der Flug­bereit­schaft zunächst emissionsärmere Reisemöglichkeiten wie die Nutzung von Zugverbindungen oder Linienflügen geprüft“, teilte das Auswärtige Amt dem Bericht zufolge mit.

Bereits im Dezember hatte die grüne Außenministerin im Rahmen ihrer ersten dienstlichen Auslandsreise für eine rund 300 Kilometer lange Fahrt von Frankreich nach Belgien den Schnellzug genutzt.


EVN / dts Nachrichtenagentur