Wien lässt Realisierbarkeit von S-Bahn-Ring prüfen

Zwei S-Bahn-Züge in Wien | Foto: Imago / SEPA.Media

WIEN | Österreichs Hauptstadt Wien will die Realisierbarkeit eines S-Bahn-Rings rund um die Metropole im Rahmen einer Machbarkeitsstudie prüfen lassen.

Das Vorhaben, das auch im Koalitionsabkommen der Stadtregierung steht, ist bereits seit längerem eine zentrale Forderung von Neos Wien. Die Ringlinie könnte größtenteils auf bestehenden Trassen geführt werden, so der Plan. Die Strecke soll dabei über Vorortelinie, Donauuferbahn, Laaer Ostbahn, Stammstrecke und Verbindungsbahn zurück auf die Vororte­linie führen. Die Kosten werden laut Neos mit rund 315 Millionen Euro angegeben, da nur einzelne Verbindungsstücke und Stationen errichtet werden müssten.

Im Koalitionsabkommen heißt es: „Unser Ziel ist mittelfristig die Errichtung eines vollständigen S-Bahn-Rings für die ganze Stadt (über den Hauptbahnhof, Simmering und die Donauufer­bahn), der die Tangentialverbindungen zwischen den Außenbezirken stärkt und das innerstädtische Verkehrsnetz entlastet.“

Laut der österreichischen Tageszeitung Kurier soll die Studie zur Machbarkeit noch in diesem Jahr in Auftrag gegeben werden. Mit einem Ergebnis wird allerdings erst in etwa zwei Jahren gerechnet.


EVN