Alstom baut neue Doppel­stock­züge für den Regional­verkehr im Teilnetz „Main-Weser“

Coradia Stream High Capacity für den Betrieb im Main-Weser-Netz | Visualisierung: Alstom

SALZGITTER | Für den Regionalverkehr der Linie RE 30 zwischen Frankfurt am Main, Gießen und Kassel sollen ab Dezember 2024 neue Züge auf die Schiene kommen.

Gebaut werden dafür 17 neue Doppelstocktriebzüge von Alstom, wie der Zughersteller am Freitag mitteilte. Für den Betrieb im Teilnetz „Main-Weser“ wird DB Regio 13 vierteilige sowie vier fünfteilige Fahrzeuge vom Typ Coradia Stream High Capacity erhalten.

Laut Herstellerangaben bieten die neuen Züge im Vergleich zu den aktuell eingesetzten Fahrzeugen bis zu 15 Prozent mehr Platz. Der vierteilige Triebzug besteht demnach aus zwei Doppelstock-Steuerwagen und zwei einstöckigen Mittelwagen mit insgesamt 420 Sitzplätzen. Der fünfteilige Triebzug verfügt über einen Doppelstock-Mittelwagen mehr und bietet damit insgesamt 540 Sitzplätze. In Doppeltraktion, bestehend aus einem vier- und einem fünfteiligen Fahrzeug, werden bis zu 960 Sitzplätze geboten.

Neben der zusätzlichen Kapazität in den Stoßzeiten sollen die neuen Züge mehr Reisekomfort und kostenfreies WLAN bieten. Ausgelegt seien die Fahrzeuge auch für einen barrierefreien Zustieg von mobilitätseingeschränkten Reisenden. 30 Stellplätze pro Zug ermöglichen zudem die Mitnahme von Fahrrädern. Die Produktion der Züge erfolgt am Alstom-Standort in Salzgitter.


EVN