Arbeiten für neue Stellwerkstechnik führen zu Änderungen im Bahnknoten Köln

Köln Hbf (Archiv) | Foto: DB AG / Axel Hartmann

KÖLN | Aufgrund von Arbeiten für die zwei neuen elektronischen Stellwerke (ESTW) „Köln Haupt­bahnhof“ und „Linke Rhein­seite“ kommt es in den kommenden Wochen im Westen Deutschlands weiterhin zu Einschrän­kungen im Regional- und Fern­verkehr.

Noch bis Februar bauen Fachleute der Deutschen Bahn unter anderem über 20 Kilometer neue Kabelschächte und gründen etwa 40 Fundamente für neue Signale. Weitere Arbeiten dienen zur Vorbereitung für den späteren Einsatz des Zugleitsystems ETCS (European Train Control System), wie die Bahn kürzlich mitteilte.

Nach Unternehmensangaben werden die beiden neuen Stellwerke voraussichtlich im Jahr 2024 in Betrieb gehen. Bereits seit November vergangenen Jahres wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Köln-Ehrenfeld und Köln-Mülheim mit Hilfe modernster Technik gesteuert. Die neue Stellwerkstechnik soll die Störanfälligkeit der Signaltechnik verringern und die Flexibilität bei Gleissperrungen erhöhen, sagte ein Bahnsprecher. Auch die Instandhaltung solle sich durch die neue Technik deutlich vereinfachen, hieß es.

Wegen der Baumaßnahmen kommt es noch bis zum 18. bzw. 24. Februar immer wieder zu Teilausfällen auf unterschiedlichen Abschnitten der Regionallinien zwischen Köln und Bonn sowie in Richtung Euskirchen/Eifel und Koblenz. Ebenfalls von Änderungen betroffen sind Verbindungen im Fernverkehr zwischen Koblenz und Köln bzw. Bonn.


EVN