Sechs Monate nach Flut – Großteil der Schäden an Schienen und Straßen in NRW beseitigt

Gleise einer Bahnstrecke (Archiv) | Foto: Pixabay

DÜSSELDORF | Rund ein halbes Jahr nach der Hochwasserkatastrophe sind viele Schäden an Schienen und Straßen in Nordrhein-Westfalen repariert. Sperrungen gibt es aber dennoch.

Im Netz der Deutschen Bahn können seit Ende 2021 rund 80 Prozent der von der Flut betroffenen Strecken wieder befahren werden. Eingestellt ist bislang noch der Schienen­verkehr zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel. Bis zum Sommer 2022 sollen noch gesperrte Teile der Eifelstrecke wieder frei sein. Einzelne Beeinträchtigungen melden die Nahverkehrsverbände Rheinland, Westfalen-Lippe und Rhein-Ruhr.

Auch an Autobahnen wurde der Großteil der Defekte laut einem Bericht an den Verkehrs­ausschuss des NRW-Landtags behoben. „Der Wiederaufbau ist in vollem Gange und an den meisten Stellen mittlerweile bereits vollständig abgeschlossen“, heißt es im Bericht der Landes­regierung an den Ausschuss, über den die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Gesperrt sei demnach weiter ein Abschnitt der Autobahn A 1 im Westen von Köln in Richtung Dortmund.


Tagelange heftige Regenfälle hatten im Juli 2021 zu der Flutkatastrophe geführt: Unter anderem in der Eifel traten kleine Flüsse meterhoch über die Ufer, die Flut entwickelte eine ungeheure Wucht. In NRW starben 49 Menschen. Milliarden-Schäden an Häusern, Straßen und Brücken entstanden

Laut der Übersicht gibt es an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen noch acht komplette und neun halbseitige Sperrungen. Die Unwetter vom 14. und 15. Juli hatten 116 Bauwerke wie Lärmschutzwände und Brücken beschädigt. Mehrere Verkehrswege waren in den vergangenen Wochen wieder freigegeben worden.


EVN