Mann ohne Fahrschein sperrt sich auf Zugtoilette ein und raucht

Zugbegleiterin ruft Bundespolizei zur Unterstützung (Symbolbild) | Foto: Bundespolizei

MÜNCHEN | Ein 50 Jahre alter Mann, der am Dienstag ohne Fahrschein unterwegs war, hat sich in einem Zug von Rosenheim nach München auf der Bordtoilette eingeschlossen und dort geraucht.

Als Bundespolizisten durch das Zugpersonal um Unterstützung gerufen wurden und vor Ort eintrafen, weigerte sich der Mann noch immer die Zugtoilette zu verlassen. Die Beamten öffneten daraufhin die Tür und forderten ihn auf, aus dem Zug auszusteigen. Es folgten körperliche Angriffe gegen die Polizisten, wie eine Behördensprecherin mitteilte. Der Mann musste demnach an Händen und Füßen gefesselt zur Wache gebracht werden, wo sich der Verdacht bestätigt habe, dass der 50-Jährige keinen gültigen Fahrschein besaß. Weiterhin lag gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen vor. Die geforderten 600 Euro konnte er laut Polizeiangaben nicht begleichen.

Gegen den Mann wurden mehrere Ermittlungen eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Erschleichens von Leistungen. Außerdem erwartet ihn ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz.


EVN