Archiv der Kategorie: Ausland

Siemens Mobility sichert sich Großauftrag über neue U-Bahnen für London

Siemens Mobility hat sich einen Milliarden-Auftrag in Großbritannien gesichert. London Underground (LUL), eine Tochtergesellschaft von Transport for London (TfL), verantwortlich für das Nahverkehrssystem in der britischen Hauptstadt, hat für rund 1,5 Milliarden GBP (1,54 Milliarden Euro) 94 U-Bahn-Züge bestellt. Die Züge sind für den Einsatz auf der Piccadilly Line vorgesehen und sollen die bestehende Flotte aus den 1970er Jahren ersetzen. Die Auslieferung beginnt ab 2023.


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Frankreich: Siemens und Thales statten Metrolinien des Grand Paris Express mit Signaltechnik aus

Die Société du Grand Paris (SGP), zuständig für Projekt Grand-Paris-Express, hat ein Konsortium aus Siemens Mobility und Thales beauftragt, die neuen Metrolinien 15, 16 und 17 und die dazugehörigen Leitzentralen mit einem vollautomatischen Zugsteuerungssystem auszurüsten. Die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant.


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USA: Güterzug entgleist und stürzt in Fluss

Im US-Bundesstaat Iowa hat sich am Sonntag (23. September) ein Unfall ereignet, bei dem ein Güterzug entgleiste und teilweise in den Floyd River stürzte. Medienberichten zufolge war der Zug mit Sand und Sojabohnenprodukten beladen und von Mankato in Minnesota in Richtung Nebraska unterwegs. Die Unfallursache sei noch unklar. Verletzt wurde offenbar niemand.


red

Titelfoto/Quelle: Sioux County Sheriff

Siemens erhält Digital-Service-Auftrag für Nahverkehrssystem in Singapur

Siemens Mobility und der Konsortialpartner ST Engineering Electronics Limited haben von der Singapore Land Transport Authority (LTA) einen Auftrag über 18,8 Millionen Singapur-Dollar zur Entwicklung und Umsetzung eines „Rail Enterprise Asset Management Systems“ (REAMS) erhalten. Siemens Mobility wird dieses Digitalisierungsprogramm vom Mindsphere Application Center in Singapur verwalten. In diesem Hub arbeiten Digitalisierungsspezialisten aus verschiedenen Siemens-Geschäftsbereichen.


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Großbritannien: Wales & Borders bestellt 71 Neufahrzeuge bei Stadler

Stadler CITYLINK-Tram-Trains und FLIRT-Triebzüge werden bald zu einem vertrauten Anblick auf den Verkehrsnetzen von Wales and Borders und South Wales Metro. Auf beiden Netzen werden ab 2022 insgesamt 71 Stadler-Züge unterwegs sein.


Wie der Fahrzeughersteller Stadler mitteilt, kann das Unternehmen erneut einen großen Auftrag im Vereinigten Königreich für sich verbuchen: Wales & Borders bestellt bei Stadler 36 dreiteilige Tram-Trains des Typs CITYLINK und 35 Triebzüge des Typs FLIRT.

Auf den Linien von Cardiff nach Treherbert, Aberdare und Merthyr Tydil werden 36 dreiteilige CITYLINK-Tram-Trains unterwegs sein – mit einem kombinierten 25-kV-Elektro- und einem Batteriebetrieb. Diese Züge stehen für die Rückkehr des Trambetriebs in die Straßen von Cardiff nach über 70 Jahren. Von den übrigen 35 bestellten Zügen des Typs FLIRT werden 11 dieselelektrisch betrieben (DMU) und 24 einen trimodalen Antrieb haben, der die Möglichkeiten eines dieselelektrischen Antriebs, eines Elektroantriebs und Batteriebetriebs nutzt. Die 11 DMU werden auf dem Netz der South-Wales-Metro zwischen Maesteg, Ebbw Vale und Cheltenham zum Einsatz kommen. Die 24 trimodalen Triebzüge werden via Cardiff das südlich gelegene Vale of Glamorgan im Dieselbetrieb mit Destinationen nördlich der walisischen Hauptstadt im Elektrobetrieb verbinden.

Die Verwendung von Batterien in Straßenbahnen und das Konzept eines trimodalen Antriebs sind beides vorausschauende und kosteneffiziente Lösungen, die laut Herstellerangaben einerseits den umweltfreundlichen Betrieb auf elektrifizierten Strecken nördlich von Cardiff sicherstellen und andererseits eine sogenannte „Intelligente Elektrifizierung“ ermöglichen. Diese „Intelligente Elektrifizierung“ bedeutet, dass der Zugverkehr auch auf nichtelektrifizierten Strecken komplett im elektrischen Betrieb gewährleistet werden kann ohne gleichzeitig hohe Infrastrukturkosten zu verursachen, die anfallen würden, müssten etwa die 55 Brücken auf der Strecke nachgerüstet werden.

Alle Züge werden mit Klimaanlagen, Steckdosen an allen Sitzgruppen sowie großen Informationsbildschirmen ausgestattet sein. Des Weiteren verfügen alle Züge über Stellplätze für bis zu sechs Fahrräder und über einen ebenen Einstieg, um das Ein-und Aussteigen mit Kinderwagen und Mobilitätsrollern zu erleichtern. Die Lärmbelastung und Vibrationen wurden laut Stadler auf ein Minimum reduziert – insgesamt bedeute die neue Fahrzeugflotte daher einen großen Gewinn für das Fahrgasterlebnis und unterstützt Transport of Wales dabei, die Vision der walisischen Regierung für den öffentlichen Verkehr in Wales zu realisieren, teilt Stadler mit.

Stadler-Fahrzeuge sind in Großbritannien bereits präsent: Zwölf Variobahn-Züge sind seit 2012 in Croydon, London, im Einsatz und sieben CITYLINK-Züge auf dem Netz von Sheffield Supertram. Ab dem Jahr 2019 werden 58 neue Stadler-Züge im Einsatzgebiet von Greater Anglia eingeführt werden und ab dem Jahr 2020 werden in der Region Liverpool 52 neue METRO-Züge das Rückgrat des Nahverkehrs bilden.


red

Güterzüge zusammengestoßen: Zwei Tote bei Zugunglück in Bosnien

Am späten Mittwochabend ereignete sich in der bosnischen Stadt Jablanica ein Zugunglück. Bei dem Unfall stießen zwei Güterzüge offenbar frontal zusammen, zwei Menschen kamen ums Leben.


In der Stadt Jablanica, südwestlich von Sarajevo, sind am späten Mittwochabend (22. August) um kurz vor Mitternacht zwei Züge zusammengestoßen. Laut Medienberichten seien dabei zwei Männer im Alter von 32 und 47 Jahren ums Leben gekommen. Der Zustand einer weiteren Person, die schwer verletzt wurde, sei stabil, jedoch nicht außer Lebensgefahr. Möglicherweise habe einer der beiden Güterzüge ein rotes Signal missachtet. Einer der Lokführer konnte sich mit einem Sprung aus der Lok retten. Die Ermittlungen laufen; offizielle Angaben zur Unglücksursache gebe es bislang nicht.


red

Mehrere Verletzte nach Zugunglück in der Mongolei

Bei einem Zugunglück in der Mongolei sind nach Medienberichten mindestens neun Menschen verletzt worden. Wie die Deutsche Presse-Agentur mit Verweis auf chinesische Medien berichtet, entgleiste der Zug am Sonntag (12. August) mit 328 Passagieren an Bord auf dem Weg aus der Hauptstadt Ulan Bator nach Sainshand im Südosten des Landes. Unter den Verletzten waren offenbar auch drei Kinder.

Bilder der Unglücksstelle, die das mongolische Staatsfernsehen veröffentlichte, zeigten völlig zerstörte Gleise, eine auf der Seite liegende Lokomotive sowie mehrere ineinandergeschobene Waggons. Zum Zeitpunkt des Zugunglücks soll es stark geregnet haben. Eine Untersuchung des Unfalls wurde eingeleitet.


red

Mehrere Verletzte bei Zugunglück in der Nähe von Machu Picchu in Peru

Bei der Kollision zweier Touristenzüge auf der Bahnstrecke zur weltberühmten Inka-Stadt Machu Picchu sind am Dienstag (31. Juli), gegen 10:20 Uhr, fünf Menschen schwer und 23 leicht verletzt worden. Das Zugunglück, dass sich zwischen Ollantaytambo und Machu Picchu (Aguas Calientes) ereignete, hatte sich nach Verzögerungen durch einen Protest von Bauern zugetragen, berichten lokale Medien. Die im 15. Jahrhundert erbaute Stadt Machu Picchu ist die wichtigste Touristenattraktion Perus. Jeden Tag besuchen etwa 3.800 Menschen die Ruinen.


red