Archiv der Kategorie: Betriebssteuerung und Stellwerke

Deutsche Bahn: Warnemünde bekommt zweites Digitales Stellwerk in Deutschland

In Warnemünde entsteht das zweite Digitale Stellwerk (DSTW) Deutschlands. Das erste steuert seit Anfang des Jahres die Züge der Erzgebirgsbahn im sächsischen Annaberg-Buchholz.


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Fünftägige Sperrung des Bahnknotens Leipzig – DB führt Abnahmearbeiten und Software-Erneuerung im ESTW durch

Reisende und Pendler im Raum Leipzig müssen sich in der kommenden Woche auf Einschränkungen einstellen. Nach Angaben der Deutschen Bahn muss der Bahnknoten wegen unterschiedlicher Arbeiten für fünf Tage gesperrt werden.


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Bahnbranche für Digitalisierung der Schiene: ETCS soll im deutschen Streckennetz flächendeckend ausgerollt werden

Mit dem Programm „Digitale Schiene Deutschland“ will die Bahnbranche die flächendeckende Einführung des neuen Zugleit- und Sicherungssystems ETCS sowie der digitalen Stellwerkstechnik im gesamten deutschen Eisenbahnnetz vorantreiben. Hochrangige Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), der Verbände des Eisenbahnsektors und der Deutschen Bahn haben am Mittwoch auf der InnoTrans in Berlin entsprechende Vorschläge zur Umsetzung vorgestellt.


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Feierliche Inbetriebnahme des neuen ESTW für den Frankfurter S-Bahn-Tunnel

Nach mehr als drei Jahren Bauzeit und insgesamt fünf mehrwöchigen Totalsperrungen des Frankfurter City-Tunnels ist das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) für die Stammstrecke der S-Bahn Rhein-Main unter der Innenstadt von Frankfurt am 6. August in Betrieb gegangen. Jetzt fand die feierliche Inbetriebnahme statt.


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Neues ESTW für den Frankfurter S-Bahn-Tunnel geht in Betrieb

Nach mehr als drei Jahren Bauzeit ging am Montag das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) für die Tunnelstammstrecke der S-Bahn Rhein-Main unter der Innenstadt von Frankfurt in Betrieb. Das neue ESTW hat damit die alte Stellwerkstechnik für den City-Tunnel nach 40 Jahren abgelöst.


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Alte Stellwerke sollen sicherer werden – Bahn will fehlende Gleisfreimeldeanlagen nachrüsten

Einem Medienbericht zufolge will die Deutsche Bahn als Konsequenz aus dem Zugunglück von Aichach, bei dem am 7. Mai zwei Menschen ums Leben gekommen sind, ihre alten mechanischen Stellwerke mit einer zusätzlichen Gleisfreimeldeanlage ausstatten. Das Investitionsvolumen soll rund 90 Millionen Euro betragen.


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Stellwerk Giubiasco: SBB hat Umstellung auf ETCS Level 2 wie geplant durchgeführt

Wie geplant wurde das Stellwerk Giubiasco in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 2018 auf die moderne Führerstandsignalisierung ETCS Level 2 umgestellt. Bislang seien keine größeren Probleme aufgetreten, teilte die SBB am Sonntag, einige Stunden nach der Inbetriebnahme, mit. Rund 100 Mitarbeiter waren in der Nacht zum Sonntag an der Umstellung beteiligt. Eigenen Angaben zufolge werde man die Situation in Giubiasco weiter beobachten, zumal ab dem heutigen Montag die Güterzüge eine weitere Belastungsprobe für das neue System darstellen.

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Stellwerk Giubiasco: Umstellung auf Führerstandsignalisierung mit ETCS Level 2

Wie die Schweizerische Bundesbahn (SBB) mitteilt, soll am kommenden Wochenende, in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 2018, das Stellwerk Giubiasco auf die moderne Zugsicherungstechnik ETCS Level 2 umgestellt werden. Die Umstellung der Stellwerkstechnik ist die Voraussetzung für die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels im Dezember 2020.


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Nach Zugunglück in Aichach: Bayerns Verkehrsministerin fordert „sicheren Schienenverkehr bis in den hintersten Winkel“

Nach dem schweren Zugunglück in Aichach mit zwei Toten am vergangenen Montag (7. Mai 2018) fordert Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner von der Deutschen Bahn mehr Sicherheit auf allen Strecken. „Der Schienenverkehr muss auch in einem Flächenland wie Bayern sicher bis in den hintersten Winkel sein“, sagte die CSU-Politikerin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Allein durch die Nahverkehrsbestellungen des Freistaats fließen mehrere Hundert Millionen Euro Trassenentgelte jährlich an die DB Netz, gerade auch über die regionalen Strecken. Dafür erwarten wir höchstmögliche Sicherheit im gesamten Netz“, betonte Aigner.

Im Bahnhof Aichach – auf der eingleisigen Bahnstrecke zwischen Augsburg und Ingolstadt – wird für den Zugbetrieb noch immer ein altes mechanisches Stellwerk verwendet. Eine Gleisfreimeldeanlage, die benutzte Schienenwege anzeigt, wie sie bei Relaisstellwerken und elektronischen Stellwerksanlagen normal ist, gibt es hier noch nicht. Der Fahrdienstleiter wird daher bei der Fahrwegsprüfung nicht durch technische Systeme unterstützt und nicht daran gehindert, eine Fahrstraße auch in ein besetztes Gleis einzustellen. Aktuell gehen die Ermittler bei der Unfallursache von menschlichem Versagen aus und ermitteln derzeit gegen den verantwortlichen Fahrdienstleiter.

Auch der Fahrgastverband Pro Bahn äußert sich kritisch zur veralteten Stellwerkstechnik in Aichach und ist davon überzeugt, dass höhere Investitionen in das Streckennetz das Unglück möglicherweise vermieden hätten: „Eine moderne Signaltechnik hätte das aller Voraussicht nach verhindert“, so Karl-Peter Naumann. Das Stellwerk sei noch aus Kaisers Zeiten. „Wir finden solche Stellwerke noch relativ häufig. Da muss man letztlich der Politik einen Vorwurf machen, dass sie nicht gesagt hat, wir investieren das Geld in moderne Sicherheitstechnik bei der Bahn und nicht nur auf der Straße.“

Die bundeseigene DB Netz AG, der Infrastrukturbetreiber der Deutschen Bahn, ist streckenseitig für die Signal- und Sicherungstechnik, die Gleisanlagen sowie die Durchführung des Bahnbetriebs auf über 33.000 Kilometer des deutschen Streckennetzes verantwortlich.


red

Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks in Weil am Rhein

© Erysipel / Pixelio (Symbolbild)

Im Rahmen des Projekts Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel ging bereits an Ostern das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Weil am Rhein in Betrieb. Es übernimmt fortan die Zugsteuerung im Abschnitt zwischen dem Katzenbergtunnel und Basel Badischer Bahnhof. Damit ersetzt das ESTW das bestehende Relaisstellwerk (RSTW) aus dem Jahr 1985, das nicht nach den aktuellen technischen Standards umgebaut werden konnte. Die Investitionskosten für die Umstellung der Stellwerkstechnik belaufen sich laut DB auf rund 11,9 Millionen Euro. 

Die Inbetriebnahme des ESTW erfolgte in einer nächtlichen Sperrpause zwischen dem 31. März und 1. April 2018. Die RSTW-Technik wurde vollständig auf ESTW-Technik umgerüstet. Lediglich die Außenanlagen, zu denen unter anderem die Signale und Weichen gehören, blieben nahezu unverändert bestehen.

Das ESTW wird aus einer eigens dafür errichteten Zentrale in Basel gesteuert. Bisher erfolgte das Stellen der insgesamt 99 Weichen und 49 Signale durch Fahrdienstleiter im alten RSTW, das Tag und Nacht durchgängig besetzt sein musste. Ab Mitte 2018 übernimmt das neue Elektronische Stellwerk zudem die Aufgaben von vier mechanischen Stellwerken des Rangierbahnhofs in Weil am Rhein. Dies beinhaltet die Steuerung von 65 Weichen und 81 Signalen. Hierfür werden weitere 15 Millionen Euro investiert. 


red