Archiv der Kategorie: Forschung und Entwicklung

Cityjet eco: ÖBB und Siemens entwickeln Akkutriebzug

Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) und Siemens Mobility investieren gemeinsam in die Zukunft des Personenverkehrs und entwickeln einen elektro-hybriden Batterieantrieb für Züge. Der neue Akkutriebzug soll auf nicht-elektrifizierten Bahnstrecken eingesetzt werden. Ein Fahrgastprobebetrieb sei bereits für das kommende Jahr geplant.


Cityjet eco: ÖBB und Siemens entwickeln Akkutriebzug weiterlesen

Werbeanzeigen

Weltpremiere: Siemens stellt erste autonom fahrende Straßenbahn vor

Siemens Mobility will im Rahmen der InnoTrans 2018 gemeinsam mit der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH das Forschungsprojekt zur weltweit ersten autonom fahrenden Straßenbahn vorstellen. Wie der Bahntechnikhersteller mitteilt, soll dazu vom 18. bis 21. September ein Erprobungsträger im realen Straßenverkehr auf einem sechs Kilometer langen Teilstück des Potsdamer Tramnetzes eingesetzt werden. 


Weltpremiere: Siemens stellt erste autonom fahrende Straßenbahn vor weiterlesen

Bombardier eröffnet neues Hightech-Labor für Bahntechnologie – Lösungen für innovativen Batteriezug vorgestellt

Bombardier Transportation hat am Mittwoch (22. August) in Anwesenheit von Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann und Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund am Standort Mannheim ein neues Hightech-Labor eröffnet. Zu den Gästen zählte auch der Mannheimer Bürgermeister Lothar Quast. In das neue Labor hat Bombardier nach eigenen Angaben rund eine Million Euro investiert. Für den Bau wurden größtenteils Betriebe aus Mannheim und der Region engagiert.


© Bombardier (Archivfoto)

In dem neuen Hightech-Hub werden laut Bombardier zukunftsweisende Elektroniksysteme für die Zugsteuerung (TCMS) sowie Signal- und Leittechnik (RCS) entwickelt und getestet. In Mannheim werde sozusagen das Gehirn der Züge programmiert und an der digital vernetzten Kommunikation zwischen Zug und Bahnstrecke für mehr Sicherheit im Schienenverkehr gearbeitet, teilt der Bahntechnikhersteller mit. Beides seien zentrale Elemente der Digitalisierungsstrategie von Bund und Bahnbranche. Das neue IT-Labor mit einer Fläche von rund 1.140 Quadratmetern werde rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz bieten.

„Das Labor für Fahrzeugsteuerung und Signaltechnik, dass wir heute hier am Standort Mannheim offiziell einweihen, bietet alle Möglichkeiten, um den Schienenverkehr der Zukunft noch sicherer und effizienter zu gestalten“, betonte Verkehrsminister Winfried Hermann. „Wir stehen in Deutschland vor einem gewaltigen technologischen Umbruch – auch im Bereich der Eisenbahnen. Durch die Digitalisierung der Schiene kann adäquat auf die Automatisierung des Verkehrs auf der Straße reagiert und die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Kontext gesichert werden.“

„Mannheim ist ein Traditionsstandort, der sich seit über 100 Jahren durch Pioniergeist auszeichnet. Das Unternehmen setzt auf diesen Standort. Wir investieren hier gezielt in Zukunftstechnologien“, so Michael Fohrer, Deutschland-Chef von Bombardier Transportation. „Mit dem Hightech-Labor treiben wir bei Bombardier die Digitalisierung weiter voran. Darüber hinaus bieten wir klugen Köpfen, die mit uns die Mobilität von morgen gestalten möchten, in Mannheim eine spannende Karriereperspektive.“

© Bombardier

Die Besucher konnten bei der Einweihung auch Mannheims Beitrag zu Bombardiers neuem Batteriezug kennenlernen. Die Batteriekomponenten für den Zug vom Typ TALENT 3 stammen aus Mannheim. Der Zug kann auf nicht-elektrifizierten Streckenabschnitten leise und sauber fahren. Seit mehr als 60 Jahren ist er der erste in Europa neu entwickelte Batteriezug. In 2019 werde er den Betrieb aufnehmen, die Testphase soll im September 2018 starten. Der Batterietriebzug sei laut Bombardier eine smarte Antwort auf Herausforderungen wie Schadstoffemissionen, Klimawandel und Ressourcenknappheit.


red

Akku-Netz statt Dieselnetz? – TU Berlin, Bombardier und VVO untersuchen alternative Antriebe

In Vorbereitung der Neuvergabe des Dieselnetzes im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) untersucht die Technische Universität Berlin gemeinsam mit Bombardier Transportation die Möglichkeit, Fahrzeuge mit einem batterieelektrischen Antrieb auf diesen nicht oder nur teilweise elektrifizierten Strecken einzusetzen.


Akku-Netz statt Dieselnetz? – TU Berlin, Bombardier und VVO untersuchen alternative Antriebe weiterlesen

Forschungsprojekt „Innovative Güterwagen“: DB Cargo/VTG präsentieren Verkehrsminister erste Ergebnisse

Güterwagen sollen in Zukunft energiesparender, wirtschaftlicher und leiser unterwegs sein. Im vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) finanzierten Projekt „Innovative Güterwagen“ entwickelt und testet die Arbeitsgemeinschaft DB Cargo/VTG dafür vier neue Wagentypen. Seit März sind die Wagen im Betrieb und haben bereits die Hälfte der zu fahrenden 150.000 Testkilometer hinter sich. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat sich beim Blick in die Werkstatt kürzlich in Berlin einen persönlichen Eindruck verschafft.


Forschungsprojekt „Innovative Güterwagen“: DB Cargo/VTG präsentieren Verkehrsminister erste Ergebnisse weiterlesen

SBB Cargo stellt Innovationen und automatisierte Prozesse für den Güterverkehr der Schweiz vor

Die SBB hatte am Donnerstag (2. August) zu einem Medientag ins Cargo-Terminal in Cadenazzo geladen. Präsentiert wurden dort einige Neuheiten und Innovationen, mit denen das Güterbahnunternehmen der SBB ihre Frachttransporte durch automatisierte Prozesse fit für die Zukunft machen will.


SBB Cargo stellt Innovationen und automatisierte Prozesse für den Güterverkehr der Schweiz vor weiterlesen

Siemens erhält CNA-Innovationspreis für umweltschonenden Triebwagen

Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner hat am Mittwoch im DB Museum in Nürnberg Auszeichnungen für Verkehrsprojekte übergeben, die durch innovative Produkte oder Dienstleistungen einen besonderen Beitrag für die Bahntechnik und Logistik im Freistaat Bayern leisten. Den CNA-Innovationspreis „Intelligenz für Verkehr und Logistik“ erhielt die Siemens AG für eine umweltschonende Antriebstechnologie im Schienenverkehr. Der CNA-Sonderpreis für die Entwicklung einer vollautomatisierten Rangierlokomotive ging an ein Konsortium von DB Cargo, AAIT Angewandte Anlagen- und Industrietechnik GmbH, DB Systemtechnik und dem Institut für Fahrzeugtechnik der TH Nürnberg.


Siemens erhält CNA-Innovationspreis für umweltschonenden Triebwagen weiterlesen

S-Bahn Hamburg: Ab 2021 sollen Züge auf einer Pilotstrecke autonom fahren

Bis 2021 soll mit dem Projekt „Digitale S-Bahn Hamburg“ erstmals in Deutschland ein hochautomatisierter S-Bahn-Betrieb realisiert werden. Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher, Siemens-Vorstand Dr. Roland Busch und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla haben dazu am Donnerstag eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Hamburg will damit Vorreiter für den digitalisierten Betrieb auf dem deutschen Schienennetz werden.


S-Bahn Hamburg: Ab 2021 sollen Züge auf einer Pilotstrecke autonom fahren weiterlesen

Südostbayernbahn will Strom aus der Oberleitung auch für Dieselloks nutzbar machen

Mit Dieselloks unter einer Oberleitung zu fahren, ist nicht besonders effizient und wenig res­sour­cen­scho­nend. Aus diesem Grund arbeitet die DB-Tochter Südostbayernbahn (SOB) an einer emissionsfreien Lösung, mit der es schon bald möglich sein soll, den Strom aus der Oberleitung auf teilelektrifizierten Strecken auch für dieselelektrische Lokomotiven nutzbar zu machen.


Südostbayernbahn will Strom aus der Oberleitung auch für Dieselloks nutzbar machen weiterlesen

Ab 2021 sollen erste automatisierte S-Bahnen durch Hamburg fahren

© Deutsche Bahn

Einem Medienbericht zufolge plant die S-Bahn Hamburg schon in einigen Jahren mit ihren Zügen autonom zu fahren. Bis zum ITS-Weltkongress („Intelligent Transport Systems“) 2021 in der Hansestadt soll die erste Teststrecke stehen, schreibt die Hamburger Morgenpost. Eine Machbarkeitsstudie sei in Arbeit und der Plan stehe, auch wenn man sich offiziell noch mit genauen Details zurückhält. Laut der Zeitung sagte S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke, dass man systemseitig auf das European Train Control System (ETCS) setze. Ein Lokführer solle die Abläufe der Fahrt auf der künftigen S-Bahn-Teststrecke aber weiterhin überwachen.


red