Archiv der Kategorie: Historische Eisenbahnen und Eisenbahngeschichte

Mit dem nostalgischen „Spielzeug-Express“ von Erfurt nach Sonneberg

Die nächste Fahrt aus dem Thüringer Bahn-Nostalgie-Programm führt am 16. Juni 2018 von Erfurt über Jena und Lichtenfels nach Coburg und Sonneberg. Der „Spielzeug-Express“ besteht aus dem Traditionszug von DB Regio, der von einer historischen E-Lok der Baureihe (BR) 243 gezogen wird. 


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20 Jahre danach: „Wir verneigen uns vor den Opfern“ – Bahn-Chef Lutz spricht auf Gedenkfeier zum Zugunglück von Eschede

Am heutigen Sonntag jährte sich das schreckliche Zugunglück von Eschede, bei dem am 3. Juni 1998 insgesamt 101 Menschen starben, zum 20. Mal. Unter den Rednern der Gedenkveranstaltung war auch der heutige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Richard Lutz.


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20. Jahrestag der ICE-Katastrophe von Eschede – Gedenken an 101 Todesopfer des Zugunglücks

1998 ereignete sich das schlimmste Zugunglück in der deutschen Nachkriegsgeschichte: Am 3. Juni entgleiste ICE 884 „Wilhelm Conrad Röntgen“ bei Eschede auf der Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg aufgrund eines gebrochenen Radreifens. 101 Menschen verloren ihr Leben, 88 weitere wurden schwer verletzt. In diesen Tagen jährt sich das Unglück zum 20. Mal.


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„90 Jahre elektrisch nach Erkner“ – S-Bahn Berlin lädt zum Familienfest ins Werk Erkner ein

Am 11. Juni 1928 begann der planmäßige elektrische Betrieb auf der S-Bahn-Strecke zwischen Erkner und Potsdam. Das wird am 2. und 3. Juni beim „Tag der offenen Tore“ gefeiert, genauso wie das Jubiläum des S-Bahn-Werks, das mittlerweile auf 90 Jahre bewegte Geschichte zurückblickt. Die S-Bahn Berlin und der Verein Historische S-Bahn e.V. öffnet daher am ersten Juni Wochenende die Tore des Instandhaltungswerkes Erkner. Eingeladen sind S-Bahnfans sowie ihre Freunde und Familien aller Altersstufen.


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Vor 30 Jahren: ICE-Versuchszug erreicht 406,9 km/h bei Weltrekordfahrt

© Klaus Trencsik

Am 1. Mai 1988 erreichte der InterCityExperimental (ICE-V) bei einer Weltrekordfahrt eine Geschwindigkeit von 406,9 km/h. Der damalige Versuchszug wurde ab 1979 konzipiert und zwischen 1983 und 1985 gebaut. Der Vorgängerzug des heutigen ICE 1 diente bis zu seiner Ausmusterung im Januar 2000 für zahlreiche technische Versuchs- und Erprobungsfahrten. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit des ICE-V, die bei verschiedenen Demonstrations- und Rekordfahrten überschritten wurde, lag bereits damals bei 350 km/h und damit höher als die aller folgenden ICE-Typen bis heute.


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Eisenbahnvereine veranstalten Abschiedsfahrt für Baureihe 611

Quelle: Facebook / Tobi Eisenbahnvideos

Am Samstag (28. April 2018) fand eine Abschiedsfahrt für die Baureihe 611 statt. Wie die Facebookseite „Tobi Eisenbahnvideos“ berichtet, führte die Fahrt von Stuttgart über Aalen und Ulm nach Langenschemmern. Dort hielt der Zug anlässlich einer Mittagspause. Anschließend ging die Tour weiter über Aulendorf, Sigmaringen, Balingen und Tübingen zurück nach Stuttgart. Unterwegs gab es zahlreiche Fotohalte mit dem VT 611 045.

Organisiert wurde die Sonderfahrt von den Verkehrsfreunden Stuttgart e.V. und der Interessengemeinschaft RAB Classics.


red

Ostereiersuche der besonderen Art – Eisenbahnmuseum lädt zum Osterfest am kommenden Wochenende

Im Lokschuppen IV, in dem das DB Museum Halle untergebracht ist, sind berühmte Dampf-, Diesel- und Elektrofahrzeuge ausgestellt. © Deutsche Bahn

Am Ostersonntag und Ostermontag (1./2. April 2018) lädt das DB Museum in Halle (Saale) in der Zeit von 10 bis 17 Uhr große und kleine Eisenbahnfans zum Osterfest in die Volkmannstraße ein. An beiden Tagen gibt es speziell für die kleinen Gäste eine lustige Ostereiersuche. Hierbei lässt sich das Museumsgelände aus einem anderen Blickwinkel erkunden. Auf dem Programm stehen auch Mitfahrten im Führerstand einer Museumslokomotive und Führungen zur Eisenbahnhistorie, bei denen die Gäste Wissenswertes über den Erhalt des historischen Fahrzeugparks und zur Geschichte des DB Museums Halle (Saale) erfahren.

Präsentiert werden rund 20 Raritäten der Eisenbahngeschichte, vor allem Dampflokomotiven sind zu sehen sowie historische Elektro- und Diesellokomotiven. Einige Fahrzeuge dienten der früheren Lokomotiv-Versuchsanstalt Halle/Saale zur Erprobung neuer technischer Entwicklungen.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 2,50 Euro, Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre) dürfen ab 1,00 Euro und Familien (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) ab 5,00 Euro das Museumsgelände besuchen.

Das DB Museum in Halle (Saale) liegt in der Nähe der nördlichen Innenstadt an der S-Bahn-Station Steintorbrücke. Anfahrt mit der Bahn: Vom Hauptbahnhof Halle mit der S-Bahn in Richtung Trotha, eine Station bis zum Haltepunkt Steintorbrücke. Der Zugang zum Museum erfolgt über den gegenüber liegenden Bahnsteig. Alternativ kann auch die Straßenbahn-Linie 10 vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Steintorbrücke genutzt werden.


red

HEL veranstaltet Sonderfahrt ins Deutsche Technikmuseum nach Berlin

Der kürzlich aufgearbeitete Triebwagen VT 628 201 unternahm am heutigen Samstag (24. März 2018) einen Ausflug. Der Verein Historische Eisenbahnfahrzeuge Lübeck e.V. (HEL) lud zur Reise ins Deutsche Technikmuseum nach Berlin ein. Für die interessierten Teilnehmer startete die Fahrt mit dem historischen Sonderzug am frühen Morgen gegen 07:15 Uhr in Lübeck. Die Sonderfahrt führte über die Unterwegshalte Bad Oldesloe, Ahrensburg und Hamburg Hauptbahnhof. Gegen Mittag erreichte der Sonderzug sein Ziel auf dem Museumsgelände in Berlin. Die Teilnehmer der Tour hatten dort die Möglichkeit, die umfangreiche Museumsausstellung zu erkunden oder die Berliner Innenstadt zu besuchen. Die Rückfahrt ab Berlin startete gegen 18 Uhr, die Ankunft in Lübeck ist für 23:15 Uhr vorgesehen.

Der Triebwagen, mit dem die Sonderfahrt realisiert wurde, ist das erste Fahrzeug der Baureihe 628.2 und wurde 1986 von der Düsseldorfer Waggonfabrik AG für den Regionalverkehr gebaut. Seit 2017 präsentiert sich der historische Triebwagen wieder in seinem ursprünglichen Auslieferungszustand für die damalige Regionalbahn Schleswig-Holstein.

Unserem Fotoreporter Jens Rohde gelang es, den Sonderzug auf ein paar Bildern zu verewigen.


red

Graffiti-Sprayer beschmieren historischen Triebwagen – Eisenbahnverein ist schockiert und sauer

© KBEF

Wie der Verein Köln-Bonner Eisenbahn-Freunde auf seiner Facebook-Seite mitteilt, haben bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen dem 18. und 22. März 2018 einen historischen Triebwagen mit Graffiti besprüht. Beim ET 201 handelt es sich um den letzten noch existierenden Silberpfeil der damaligen Köln-Bonner Eisenbahn (KBE). Der Verein wurde am Donnerstag durch Mitarbeiter der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) über den Vorfall informiert. Der Vorsitzende des Eisenbahnvereins, Dirk Collin, alarmierte daraufhin die Polizei und erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung.

„Unvorstellbar, dass Fremde in eine Fahrzeughalle eindringen und hemmungslos das Fahrzeug beschmieren“, heißt es von Seiten des Vereins. „Wir hoffen, der oder die Schmierfinken werden gefasst.“

Die Kosten zur Beseitigung der Schmierereien werden auf etwa 3000 Euro geschätzt.

Zeugenaufruf: Wer kann Hinweise zu diesen Motiven oder möglichen Tätern geben?


red