Archiv der Kategorie: Veranstaltungen und Fachmessen

Coradia iLint: Alstoms Wasserstoff-Züge starten im Elbe-Weser-Netz in den Fahrgastbetrieb

Ab Montag (17. September) verkehren zwei von Alstom hergestellte Vor-Serien-Fahrzeuge des Typs Coradia iLint für die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb) auf der Strecke zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude regulär nach Fahrplan. Am heutigen Sonntag fand die Premierenfahrt unter Beteiligung zahlreicher Gäste statt.


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InnoTrans 2018: Ideenzug und digitale Technologien sind Themenschwerpunkte der Deutschen Bahn

Die Entwicklung und der Einsatz digitaler Technologien stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts der Deutschen Bahn auf der InnoTrans 2018 vom 18. bis 21. September in Berlin. Zudem gibt es ein begehbares 1:1-Modell des Ideenzuges auf der Messe zu sehen.


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InnoTrans 2018: Mehr Highlights aus der Bahnindustrie als jemals zuvor

Die Bahntechnikmesse InnoTrans 2018 in Berlin wird nach Angaben der Veranstalter alle bisherigen Spitzenwerte übertreffen. In der kommenden Woche werden über 3.000 Aussteller aus 60 Ländern vertreten sein. Zusehen gibt es unter anderem 155 Fahrzeugexponate und über 400 Innovationen – davon 146 Weltpremieren.


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Werkstattfest in Marktredwitz: Am Samstag öffnet agilis seine Tore für Eisenbahnfans

Am 15. September findet bei agilis in Marktredwitz wieder ein Werkstattfest statt. Besucher können von 12 bis 17 Uhr einen Blick hinter die Kulissen des Eisenbahnverkehrsunternehmens werfen, das mit dem Netz Nord große Teile Oberfrankens sowie Teile der Oberpfalz und Unterfrankens verbindet.


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Weltpremiere: Siemens stellt erste autonom fahrende Straßenbahn vor

Siemens Mobility will im Rahmen der InnoTrans 2018 gemeinsam mit der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH das Forschungsprojekt zur weltweit ersten autonom fahrenden Straßenbahn vorstellen. Wie der Bahntechnikhersteller mitteilt, soll dazu vom 18. bis 21. September ein Erprobungsträger im realen Straßenverkehr auf einem sechs Kilometer langen Teilstück des Potsdamer Tramnetzes eingesetzt werden. 


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Ausbildungsstart: Deutsche Bahn begrüßt bundesweit rund 3.600 neue Azubis

Das neue Ausbildungsjahr beginnt. Bundesweit starten in diesen Tagen rund 3.600 junge Menschen eine Ausbildung bei der Deutschen Bahn. Die Chefs des DB-Konzerns begrüßten in Berlin, Leipzig, Hamburg, Köln, Mannheim und München einen Großteil der neuen Kollegen persönlich. Zu den künftigen Eisenbahnern gehören angehende Lokführer, Fahrdienstleiter, Elektroniker, Gleisbauer und Mechatroniker sowie Service- und Sicherheitskräfte.


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ODEG-Zug auf den Namen „Wittenberge“ getauft

Im Rahmen des 16. BRANDENBURG-TAGES tauften Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, der Bürgermeister von Wittenberge, Dr. Oliver Hermann sowie der Geschäftsführer und Sprecher der ODEG, Arnulf Schuchmann zusammen mit Dr. Alexander West, Abteilungsleiter Vertragscontrolling des VBB am vergangenen Samstag (25. August) feierlich einen „KISS“-Zug auf den Namen „Wittenberge“.


Für die Zugtaufe wurde Taufwasser aus der Elbe in Wittenberge verwendet. Den geistlichen Segen für die Fahrgäste und das Zugpersonal gab es durch die Superintendentin, Eva-Maria Menard. Anschließend nahm der Zug seine Reise in Richtung Ludwigslust auf.

© ODEG (Archivfoto)

Der Zug werde als Botschafter für die Stadt Wittenberge und die Prignitz im Land unterwegs sein, sagte Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider im Vorfeld der Zugtaufe. „Ich freue mich, wenn Züge die Namen von Städten der Region tragen. Das ist auch Ausdruck der Verbundenheit der Eisenbahnunternehmen mit dem Land Brandenburg.“

Der Name solle dazu einladen, die Elbstadt zu besuchen, sagte Oliver Hermann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge. „Es ist mehr als eine schöne Geste, dass ein ODEG-Zug nach unserer Stadt benannt wird. Es ist eine Wertschätzung Wittenberges als wichtigem Eisenbahnknotenpunkt zwischen den Metropolen“, so Hermann.

„Auch wir freuen uns, dass unser KISS ab sofort den Namen ‚Wittenberge‘ tragen darf. Die Zugtaufe setzt ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Stadt Wittenberge mit der ODEG“, sagte Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG. „Wir sind sehr stolz darauf, dass dieser rollende Botschafter künftig auf der Linie RE 2 zwischen Wismar und Cottbus und auf der Linie RE 4 zwischen Rathenow und Jüterbog fahren wird.“ Laut Schuchmann sei der Zug damit ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Nordosten und Südosten des Verbundgebietes.


red/ODEG

Siemens präsentiert neue Güterzuglokomotive vom Typ Vectron Dual Mode

Auf der InnoTrans 2018, der weltweit größten Messe für Bahntechnik, präsentiert der Zughersteller Siemens im September eine neue Güterzuglokomotive, die sowohl auf elektrifizierten als auch nicht elektrifizierten Strecken eingesetzt werden kann.


Der Vectron Dual Mode kann sowohl als Diesel- als auch Elektrolok betrieben werden. Auf elektrifizierten Streckenabschnitten kann die neue Lokomotive rein elektrisch unterwegs sein, um Kraftstoff zu sparen und Wartungskosten zu reduzieren. Auf oberleitungsfreien Streckenabschnitten kann in den Dieselbetrieb umgeschaltet werden. Der Vectron Dual Mode ermöglicht es nach Herstellerangaben Betreibern, nachhaltige Wertschöpfung über den gesamten Lebenszyklus zu erhöhen. Die Lok sei für den Güterverkehr in Deutschland konzipiert und ab Ende September 2018 bestellbar.

© Siemens

„Der Vectron Dual Mode vereint das Beste aus zwei Welten: einen leistungsstarken Dieselantrieb mit der Ausstattung für den elektrischen Betrieb. Wo ein Fahrdraht existiert, spart die Lok Emissionen in Bezug auf Abgas und Lärm sowie Kraftstoff und Wartungskosten. Mit dem Vectron Dual Mode haben wir eine zukunftsfähige, umweltfreundliche und sehr wirtschaftliche Alternative zur herkömmlichen Diesel-Lok entwickelt“, sagt Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility.

Das deutsche Schienennetz ist heute zu rund 60 Prozent elektrifiziert, mit der neuen Lokomotive von Siemens Mobility können Lücken in der Elektrifizierung ohne Lokwechsel durchfahren werden. Ballungszentren und Großstädte, in denen es häufig ein elektrifiziertes Schienennetz gibt, bleiben gleichzeitig von Emissionen verschont, so Siemens.

Der Vectron Dual Mode basiert laut Hersteller auf bewährten Vectron-Komponenten. Die Spurweite des Vectron Dual Mode beträgt 1.435 mm, das Gewicht liegt bei 90 Tonnen. Die Lok ist für das 15 kV AC Spannungssystem ausgelegt und mit dem Zugsicherungssystem PZB ausgerüstet. Unabhängig von der Betriebsart beträgt die Leistung am Rad 2.000 kW. Der Dieseltank fasst 2.500 Liter Kraftstoff. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h.

Auf der InnoTrans 2018 präsentiert Siemens Mobility den Vectron Dual Mode mit einem interaktiven Modell. Das Unternehmen ist in diesem Jahr wieder in Halle 4.2 und auf dem Außengelände vertreten.


red/Siemens

100 Jahre Freistaat Bayern: Jubiläums-Lokomotive geht auf große Fahrt

Der Freistaat Bayern feiert sein hundertjähriges Jubiläumsjahr. Auch auf der Schiene kann sich der Freistaat feiern lassen: Fast doppelt so lang wie den Freistaat Bayern, nämlich 183 Jahre, gibt es in Bayern die Eisenbahn. 1835 wurde die erste Bahnstrecke in Deutschland zwischen Nürnberg und Fürth in Betrieb genommen. Anlässlich des Jubiläumsjahres tauften Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner, BEG-Geschäftsführer Thomas Prechtl und Hilmar Laug, Geschäftsleiter Produktion von DB Regio, eine Lokomotive mit dem Logo „100 Jahre Freistaat Bayern“.


© Bahnblogstelle

Im Münchner Hauptbahnhof schickte Staatsministerin Ilse Aigner am Mittwoch (22. August) eine Lok als Botschafter für das hundertjährige Jubiläum des Freistaats auf die Reise durch Bayern. Die Elektrolokomotive der Baureihe 146 im Bahnland-Bayern-Design trägt den Schriftzug „100 Jahre Freistaat Bayern“. Künftig ist die 7.600 PS starke Lok von DB Regio vor allem auf den Strecken Nürnberg – Regensburg – München und München – Passau unterwegs.

„1918 wurde der Freistaat geboren und mit ihm das moderne Bayern“, sagte Ilse Aigner, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr. „Ohne die Eisenbahn wäre Bayern, wie wir es heute kennen, kaum vorstellbar. Außerdem hat der Schienenverkehr weiß-blaue Gene. Denken wir nur an die erste Eisenbahn in Deutschland. Sie fuhr 1835 zwischen Nürnberg und Fürth. Auf die enge Verbindung zwischen Freistaat und Eisenbahn macht die Lok aufmerksam. Gleichzeitig ist diese gemeinsame und fruchtbare Geschichte eine Verpflichtung für die Staatsregierung – und ein Ansporn.“

© Bahnblogstelle

„Der Freistaat schreibt die Erfolgsgeschichte der Eisenbahn fort“, ergänzte Thomas Prechtl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des Freistaats den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert. „Nach dem Niedergang der Eisenbahn in den 60er Jahren kam der Umschwung mit der Bahnreform. Seit 1996 liegt die Verantwortung für den Regional- und S-Bahn-Verkehr nicht mehr beim Bund, sondern beim Freistaat.“ Seitdem habe die BEG das Angebot im Auftrag des Freistaats um 50 Prozent erhöht. Laut Prechtl stiegen die Fahrgastzahlen seit 1996 um mehr als 70 Prozent an.


red