Kurzmeldung: S-Bahn Berlin weist Sparkurs-Befürchtungen der Mitarbeiter zurück

Nach Angaben der Deutschen Bahn verzichte die S-Bahn Berlin auf harte Einsparungen, die die Zuverlässigkeit der Fahrzeugflotte gefährden könnten.

Die Berliner Zeitung hatte am Freitag berichtet, dass die Triebwagen der Baureihe 481 künftig seltener in die Werkstatt sollen und sich Mitarbeiter daher um die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge sorgen. Laut Zeitungsbericht werde die S-Bahn die rund 1000 Fahrzeuge nun dauerhaft nur noch alle 1,35 Millionen Kilometer einer gründlichen Untersuchung unterziehen. Bis 2009 mussten die Fahrzeuge alle 1,1 Millionen Kilometer zur Revision. Gedanken an die damalige S-Bahn-Krise werden wach. Damals war die Wartung der Fahrzeuge vernachlässigt worden, was zu Technikproblemen und damit verbundenen Zugausfällen führte.

Seit Mitte 2009 galt eine eingeführte Übergangsregelung wonach jeweils nach 1,1 Millionen Kilometer zwei Zusatzuntersuchungen gemacht werden mussten. Diese Zusatzuntersuchungen seien nun im Einklang mit den geltenden Vorschriften weggefallen, weil „diese Verlängerung sicherheitstechnisch unbedenklich“ sei, erläutert ein Bahnsprecher. Die neue Frist bleibe nun endgültig in Kraft. Darüber hinaus sei nicht geplant, andere Wartungsfristen zu verlängern. Entsprechende Befürchtungen der Mitarbeiter, dass die Zuverlässigkeit leide, seien unbegründet, wird ein Bahnsprecher im Nachrichtenportal berlinonline.de zitiert.


Meldung vom 28.11.2016

red

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