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Kurzmeldung: Nach Treffen mit Bombardier: Stellenabbau kommt – Standortschließung wohl nicht

Laut Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der sich am Montag mit Unternehmensvertretern des Bahntechnikherstellers Bombardier traf, sei die Schließung deutscher Standorte derzeit kein Thema mehr. Auf einen Stellenabbau wird sich die Belegschaft allerdings einstellen müssen.

Es gehe nun um die Frage, „wie die Standorte weiter entwickelt werden können“, sagte Gabriel. Neben dem SPD-Chef nahmen auch die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU), sowie Vertreter der IG Metall an dem Spitzentreffen teil. Laut Gabriel sei es Ziel, dass Industriestandorte in Deutschland und vor allem in Ostdeutschland erhalten blieben. Die Unternehmensführung und die Arbeitnehmerseite vereinbarten, bis zum Sommer gemeinsam über ihre jeweiligen Umbaukonzepte zu beraten.

Am Sonntag sorgte eine Meldung für Aufsehen, dass Bombardier die Schließung von deutschen Standorten und die weitgehende Verlagerung der Fertigung von Schienenfahrzeugen in ausländische Werke prüfe. Das „Handelsblatt“ bezog sich dabei auf interne Unterlagen des Unternehmens.


Meldung vom 08.01.2017, aktualisiert am 10.01.2017

red

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