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Kurzmeldung: Bundesverkehrsministerium will Trassenpreise für Güterzüge senken

Die umgangssprachlich auch als „Schienenmaut“ bezeichnete Trassengebühr soll sinken – allerdings nur für den Güterverkehr.

Laut einem Medienbericht plant das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Senkung der Trassenpreise für Züge des Güterverkehrs. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, wolle Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Güterbahnen – noch vor der Bundestagswahl – um 330 bis 350 Mio. EUR pro Jahr entlasten. Der Bund wolle zudem die dann fehlenden Einnahmen für den Infrastrukturbetreiber DB Netz kompensieren.

Darüber hinaus entschied die Bundesnetzagentur am Dienstag, dass mit Beginn der kommenden Netzfahrplanperiode 2017/2018, ab Mitte Dezember, für ein Standardgüterzug rund fünf Prozent weniger Gebühren fällig werden als vom Schienennetzbetreiber DB Netz beantragt. Die Trassenpreise für Spezialzüge steigen nach Branchenangaben nur leicht. Für den Personenfernverkehr verteuert die Behörde die Gebühren gegenüber dem Bahnvorschlag um drei Prozent. Nach neuen Vorschriften legte erstmals nicht mehr der Betreiber sondern die Bundesnetzagentur die Preise für die Trassennutzung vorab fest.


Meldung vom 08.02.2017

red

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