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Hilfsbetriebsstelle

[ abgekürzt: Hbst ]


  • Zeitlich begrenzte, hilfsweise eingerichtete Betriebsstelle;
  • dient bspw. der Steigerung der Restleistungsfähigkeit einer Strecke im Zeitraum von Bauarbeiten

Allgemeines  [1]

Eine Hilfsbetriebsstelle ist eine hilfsweise, temporär eingerichtete Betriebsstelle, die der Erhöhung der Restleistungsfähigkeit einer Strecke im Zeitraum von Bauarbeiten dient.

Eine Hilfsbetriebsstelle besteht dabei aus zwei Gleisverbindungen (einem Weichentrapez) und den zugehörigen Signalen und Streckenblockanpassungen sowie einem dazugehörigen transportablen Kleinstellwerk mit vorbereitetem Spurplan. Von diesem vorbereiteten Spurplan werden nur die benötigten Elemente freigeschaltet.

Die verfügbare Restleistungsfähigkeit einer Strecke im Zeitraum von Bauarbeiten hängt entscheidend von der Länge des im Zweirichtungsbetrieb befahrenen Abschnitts ab. Verfügt eine Strecke über keine geeignete Betriebsstelle, um den Zweirichtungsbetrieb auf die für die Baumaßnahme notwendige Länge zu beschränken, so lässt sich die Restleistungsfähigkeit durch die Einrichtung einer temporären Überleitstelle erhöhen.


Quellennachweise:

  1. Lothar Fendrich, Wolfgang Fengler, „Handbuch Eisenbahninfrastruktur“, Springer Verlag, 2. Auflage, 2013, Seite 438-439

Letzte Aktualisierung: 21.05.2016

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